Oliver Schaal kehrt in seine Heimat zurück
Das Landgestüt Marbach erhält am 1. April Verstärkung von einem ganz erfahrenen Mann: Oliver Schaal. Der Springreiter wird dann wieder in Baden-Württemberg arbeiten, das er vor 25 Jahren verlassen hat, um zunächst bei Hendrik Snoek und dann beim späteren Bundestrainer Kurt Gravemeier eine Ausbildung zu beginnen. 18 Jahre war Schaal damals. Jetzt ist er 51. Und hat fast 25 Jahre im Stall Gripshöver in Werne, Lenklar, in Westfalen verbracht. Dort war seine Hauptaufgabe die Präsentation der Hengste. Etwa 100 S-Siege hat der gebürtige Würtinger auf seinem Konto, konnte einmal sogar eine Weltcup-Qualifikation in Dortmund reiten. Nun kehrt er also zurück, nur 20 Kilometer entfernt von seinem Heimatort auf die Schwäbische Alb. In Offenhausen, der Außenstelle des HuL Marbach, wird er junge Hengste ausbilden und die Auszubildenden und Bereiter unterstützen. Noch mal was anderes sehen möchte Oliver Schaal, wie er gegenüber dem Westfälischen Anzeiger erklärte. Oft habe er darüber nachgedacht und nicht gewusst, ob es das richtige ist, die familiäre Struktur in Werne hinter sich zu lassen - doch er wolle es versuchen. Dass es nun in die Heimat zurückgeht, sei für ihn ein Glücksfall. (mos)
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