Kaya Lüthi künftig für die Schweiz am Start
Kaya Lüthi, Reiterin vom Bodensee, die sich mittlerweile in Westfalen in Stadtlohn mit ihrem Lebensgefährten Johannes Ehning selbständig gemacht hat, wird künftig für die Schweiz an den Start gehen. Die gebürtige Aacherin, die von ihrem Vater Günter Orschel gefördert wurde, hat eine doppelte Staatsbürgerschaft und hat sich nun dazu entschieden, für die Eidgenossen zu reiten. 2014 wurde Lüthi Vize-Europameisterin der Jungen Reiter, ein Jahr später gelang ihr dasselbe im Einzel und mit der Mannschaft. 2015 hatte Lüthi bereits dem Ländle den Rücken gekehrt, ging damals in den Stall von Bundestrainer Otto Becker. Von dort führte sie der Weg zu ihrem Lebenspartner Johannes Ehning.
Nun also geht die 23-Jährige sportlich einen neuen Weg. Die Formalitäten für den Nationenwechsel sind geklärt, die FN hat ihr Einverständnis gegeben. Jetzt muss Lüthi zunächst entsprechende Ergebnisse vorlegen, um in den Schweizer Kader aufgenommen werden zu können. Nationenpreise und Championate darf Lüthi aktuell noch nicht reiten - zwei Jahre Sperrfrist bestehen nach dem letzten Nationenpreis, Championat oder Weltcup-Springen. Andi Kistler, Equipechef der Schweiz, freut sich über sein neues Zugpferd: "Wir freuen uns, eine talentierte hoffnungsvolle Nachwuchsreiterin in unseren Reihen willkommen zu heißen." (mos)
Foto: Karl-Heinz Frieler
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.