Basel: Top-Start für die baden-württembergischen Springreiter
Diese Woche steht ganz traditionell zum Jahresbeginn das Weltcupturnier in Basel an. Nach dem fulminanten Weltcup-Finale in der St. Jakobshalle von Basel im vergangenen Jahr trifft sich in diesen Tagen erneut die Weltelite in Basel. Zum Auftakt gaben die baden-württembergischen Springreiter den Ton an.
Allen voran zeigte sich der Europameister höchstpersönlich, Richard Vogel, wieder einmal unschlagbar. Und dabei gelang ihm im Eröffnungsspringen, einem Springen über 1,40 Meter, eine besondere Geschichte. So stellte Vogel in Basel den nun zehnjährigen Holsteiner-Hengst Diamant de Casall erst zum vierten Mal auf dem Turnier vor. Der letzte gemeinsame Start war im vergangenen Jahr im Sommer, den die beiden beim Darmstädter Sommerfestival mit Platz drei beendeten. Schon zuvor hatte der mit großem Vermögen ausgestattete Hengst sportlich für Aufsehen gesorgt und sich 2021 unter dem Sattel von Marie Ligges bei den Bundeschampionaten die Bronzemedaille gesichert. In Diamant de Casall verbinden sich wertvolle französische und Holsteiner Blutanteile. So stammt er von Diamant de Semilly-Caretino ab. Doch zurück zur Springprüfung in Basel: Richard Vogel und Diamant de Casall gelang dort eine wahre Bilderbuchrunde, eine Runde wie aus einem Guss, immer auf Zug, bei gleichzeitig enormer Manier. Dabei präsentiert sich der Hengst über dem Sprung sehr flink, wodurch er keine Zeit verliert. Das machte sich natürlich auch auf der Uhr bemerkbar. Die beiden beendeten den Parcours in einer Zeit von 54,39 Sekunden. Damit setzten sie sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Rodrigo Giesteira Almeida mit Solidat (54,56 Sekunden) und Hans-Dieter Dreher mit Harley de la Cense (54,63 Sekunden) durch. Für Diamant de Casall ist es das erste Fünfsterne-Turnier und zugleich der erste Sieg auf diesem Niveau.
Den Auftakt des Turniers bildeten aber die Nachwuchsreiter, genauer gesagt die U25-Reiter. Auch hier mischte das Ländle mit. Alia Knack und ihr routinierter DSP Claus Peter beendeten beide Phasen des 1,40-Meter-Springens abwurffrei und reihten sich mit einer guten Zeit von 36,29 Sekunden auf einem tollen zehnten Platz ein. Auch Thierri Wagner, der international für die Schweiz startet, durfte sich mit der selbstgezogenen DSP Cookie HH und Platz zwölf über eine Platzierung freuen. Auch dieses Duo blieb in beiden Phasen abwurffrei. Der Sieg ging an Fabio Thielen mit Clarino de Luxe (34,22 Sekunden) vor Philip Svitzer mit Alida Nike (35,02 Sekunden) und Janick Widmer mit Pepito de Laubry (35,17 Sekunden).
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