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Freitag, 23.09.2022 um 17:51

Ludwigsburg: Isabell Werth und Emilio gewinnen Grand Prix

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Isabell Werth und ihr Emilio konnten heute in Ludwigsburg den Grand Prix gewinnen, der auch die Qualifikation für die Kür am Samstagabend war. Außerdem waren gleich drei Reiter aus dem Stall Kasselmann in den Top Ten platziert.

Isabell Werth stellte den 16-jährigen Westfalen von Ehrenpreis in Topform vor. Die Piaffen auf der Stelle, die Passagen elastisch durch den Körper. Wie gewohnt hatte Emilio viel Go nach vorne. Die Pirouetten zeigte er sehr gesetzt, in den Einerwechseln gab es einen kleinen Patzer, als er hinten einmal parallel sprang. Die Zweierwechsel hätten noch mehr nach vorne gesprungen sein können. Nochmal sehr überzeugend war die tolle Schlusslinie mit einer sehr elastischen Passage. 75,261 Prozent gab es von den Richtern.

Auf Platz zwei ritt Frederic Wandres mit dem 12-jährigen Oldenburger Bluetooth OLD. Schöne Passagen zu Beginn, ein gutes Kreuzen in den Trabtraversalen. Der Übergang aus der ersten Piaffe in die Passage stockte etwas. In der Piaffe setzte sich der Bordeaux-Sohn gut, kraftvoll abfußend, teilweise trat er etwas breit hinten. Fehler in beiden Serienwechseln kosteten Punkte. 74,696 Prozent wurden es.

Benjamin Werndl und sein 18-jähriger Westfale Daily Mirror kamen auf Platz drei. Der Damon Hill-Sohn zeigte einen sehr guten starken Schritt, kleine Wackler gab es in der Piaffe am Anfang, die zweite war dafür sehr gut geglückt mit tiefer Kruppe sehr gesetzt. Zudem begeistert der Wallach mit einem tollen Bergaufgalopp. Nach dem starken Galopp war leider der Wechsel misslungen, die Einerwechsel dafür sehr sicher. Die Pirouetten waren sehr klein angelegt mit tiefer Hankenbeugung, „Ken“ kam nur beide Male etwas spät heraus: 74,565 Prozent.

Patrik Kittel präsentierte seine zehnjährige Westfalen-Stute Forever Young Hrh. Die  Passage gleichmäßig abfußend, in der Piaffe mit sehr aktivem Hinterbein, teilweise aber noch schwankend. Dennoch überaus vielversprechend auf eine tolle Zukunft der Stute hinweisend. Die Serienwechsel gelangen sicher, auch die Zick-Zack-Traversalen waren sehr harmonisch: 74,283 Prozent und Platz vier.

Dorothee Schneider hatte ihren 12-jährigen Württemberger Fürst Romance gesattelt. Das Paar zeigte ein sehr gutes gleichmäßiges Rückwärtsrichten. Die Piaffen waren gesetzt, auch mit einem guten Schritt kann der Fürst Romancier-Sohn überzeugen. Leider passierten Fehler in den Einerwechseln: 73,457 Prozent und Platz fünf.

Evelyn Eger, Bereiterin beim Hofgut Kasselmann, und der 17-jährige Oldenburger Westminster kamen auf Platz sechs. Der Weltissimo-Sohn wurde zuvor von Frederic Wandres vorgestellt. Er zeigte sich sehr taktsicher in der Piaffe, mit viel Ausdruck im starken Trab. Beim Rückwärtsrichten kam er  leider gegen die Begrenzung, was Punkte kostete: 71,978 Prozent.

Renate Voglsang aus Österreich wurde Siebte mit dem 13-jährigen Bayern Fürst Ferdinand zur Fasanhöhe (71,174 Prozent). Das Paar begeisterte vor allem mit einer guten Galopptour und sehr gesetzten Pirouetten.

Carde Meyer und die elfjährige Hannoveranerin Surabaya ritten auf Rang acht (70,587 Prozent). Sie zeîgten eine sehr harmonische Trabtour, gut kreuzende Traversalen, die aber noch etwas elastischer sein könnten.

Lisa-Maria Klössinger und ihr langjähriger Partner, der 17-jährige FBW Daktari wurden Neunte (70,5 Prozent). Die Passage aktiv, ein taktklarer Schritt, die Zweierwechsel schön bergauf gesprungen. Die Pirouette nach links sehr zentriert, nach rechts etwas eilig gesprungen.

Anna-Christina Abbelen, ebenfalls Bereiterin beim Hofgut Kasselmann, und der 15-jährige Oldenburger Sam Donnerhall wurden Zehnte (70,348 Prozent). Sie zeigten sichere Zweierwechsel in guter Aufrichtung, aktiv von hinten durchgesprungen, sowie einen ausdrucksstarken starker Trab. Die Piaffen aktiv und im Gleichgewicht. (mj)

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