Munderkingen: Bauhofer und Marschall Kopf an Kopf
Alle wollen nach Waldachtal? Nicht ganz, denn es hatte am Wochenende auch einige bekannte Reiter des Ländles nach Munderkingen gezogen. Nach zwei Jahren Zwangspause hatte das traditionelle Reitturnier an der Donau nun wieder stattfinden können. Der Große Preis, einem S*-Springen mit Siegerrunde, wurde in einem Kopf-an-Kopf-Duell zwischen den beiden Springprofis Marc Bauhofer und Marcel Marschall entschieden. Fünf Paare hatten sich für die Siegerrunde qualifiziert, sie alle waren im Umlauf fehlerfrei geblieben. Den Auftakt machte Marc Bauhofer auf der achtjährigen Schimmelstute V Power DK und legte mit einer fehlerfreien Runde gut vor. 41,20 Sekunden galt es nun zu schlagen. Dies gelang Marcel Marschall im Sattel der belgisch gezogenen Fuchsstute Hotaowa de la Tourelle mit links. Doch Bauhofer hatte in diesem Stechen mit Icarus, einem Zangersheider Wallach aus dem Besitz seiner Schülerin Carla Schweizer, ein weiteres heißes Eisen im Feuer und bereits nach wenigen Sprüngen war klar: Der Heidenheimer will gewinnen! Der Plan ging auf und so galoppierte Bauhofer rund drei Sekunden früher als Marcel Marschall über die Ziellinie und verwies den Nationenpreisreiter, der letzte Woche zur deutschen Sieger-Equipe in Budapest zählte, auf den Silberrang. Auch Ramona Kunze musste den Herren Vorrang gewähren. Nach einer kleinen Unstimmigkeit und einem daraus resultierenden Fehler am Einsprung der Kombination war die Chance auf den Sieg dahin und so rangierte die Amazone aus Langenau mit der Hannoveraner-Stute Chili Girl auf Rang vier. Christopher Herz, der ebenfalls einen ärgerlichen Fehler hinnehmen musste, landete mit der selbstgezogenen Schimmelstute Parabelle auf Platz fünf. (lb)
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