Weilheim: Die jungen Springpferde trumpfen auf
In der ersten Prüfung des Tages hatten die vierjährigen Springpferde ihren großen Auftritt. 16 Paare hatten sich in die Starterliste eingetragen. Das Landeschampionat ist gleichzeitig eine Qualifikation zur PSA Tour. Den Sieg und den Titel Landeschampion sicherte sich der Zacharov-Concetto-Sohn Zanetti. Züchterin und Besitzerin des DSP-Hengstes ist Verena Karle Costa, im Sattel saß Ricardo Benzinho Karle Costa. Der sympathische Hengst zeigte eine souveräne Runde, bei viel Vermögen und großer Vorsicht am Sprung. Dafür gab es eine Note von 8,6. Rang zwei ging mit 8,3 an Tabea Lausenmeyer und den KWPN-Hengst Nero v. Cornet Obolensky-Cantus (Z.: G. Van de Winkel, B.. Gestüt Lewitz). Das zweitbeste Pferd aus der Landeszucht landete auf Rang vier und hört auf den Namen Charly Brown. Miriam Grötzinger pilotierte den Casall-Sohn aus der Zucht von Klaus und Edwin Schuster und in Besitz von Johannes Heckenberger stehend, zu einer Note von7,5.
Für die fünfjährigen Springpferde galt es sich in einer Springpferdeprüfung der Klasse M* zu beweisen. Für die zehn Paare ging es nicht nur um die Schwarz-Goldene Schärpe, sondern auch um ein Ticket für die HKM Bundeschampionate. Mit einer Traumnote von 9,0 sicherte sich Digeno Dinken (Z.: Carsten Schultz, B.: Dalina Raible), ein Holsteiner abstammend von Dinken-Catoo, den Sieg in der Prüfung und sein Bundeschampionatsticket. Lea Rodi pilotierte den Dinken-Sohn durch den Parcours. Für die Richtergruppe lobte Jürgen Strauß den Wallach als ein hochmodernes Sportpferd, mit einem tollen Ablauf. Mit 8,8 folgte auf Rang zwei der neue Landeschampion der fünfjährigen Springpferde: Quincy HH! Der Quasimodo van de Molendreef-Sanssouci-Sohn stammt aus der Zucht von Dr. Wolf-Dieter Wagner, in dessen Besitz er auch weiterhin steht. Die Mutter von Quincy HH ist die einstige Erfolgsstute von Edwin Schmuck, Elisa. Sie selbst kann auf mehr als 20 S-Siege verweisen. Im Sattel von Quincy HH saß heute Helmut Schönstetter. Die Richter lobten das kraftvolle und stets elastische Springen des hochveranlagten Wallachs. Er bewies viel Vermögen und Übersicht am Sprung, lediglich die Anlehnung wünscht man sich noch zufriedener. Auf Rang drei in der Prüfung folgt die Vizelandeschampionesse, die Hauptgestütsstute FBW Mata Hari v. Million Dollar-Escudo I (Z.+B.: Haupt- und Landgestüt Marbach) unter Eileen Meier. Mata Hari ist die Vollschwester zum Marbacher Landbeschäler Million Ways. Heute zeigte die Stute ein hochelastisches Springen, mit guter Bergauf-Galoppade. Am Sprung glänzte sie mit einem tollen Ablauf und guter Basküle.
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