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Samstag, 25.09.2021 um 17:15

Bundesvierkampf – eine Disziplin will nach oben

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Soviel steht fest: bei den baden-württembergischen Vierkämpfern, die sich gerade beim Bundesvierkampf in Achern in der Ortenau messen, steht der Teamgeist im Moment noch vor den sportlichen Erfolgen, denn das ist noch Luft nach oben.

Im bundesweiten Vergleich liegen die Teams aus dem Land, obwohl engagiert betreut von Theresa Rauscher, Udo Wittenborn und vielen Eltern, im hinteren Drittel nach drei von vier Disziplinen: Dressur, Schwimmen und Laufen. Führend in der Ortenau sind die Landesverbände aus Westfalen und dem Rheinland; dort genießt der Vierkampf traditionell einen höheren Stellenwert. „Da sind wir noch ganz am Anfang“, musste Udo Wittenborn erkennen. Es gab aber durchaus Lichtblicke wie Mariella Pavaria aus Stutensee-Blankenloch und Jana Sauter aus Geislingen; sie bekamen in der Dressur beide eine Wertnote von über 8,0.

Aber die Motivation in den vier BaWü-Teams ist beeindruckend. Im Teamzelt am Rande der Arena sitzen sie wie in einer großen Familie, sprechen sich gegenseitig Mut zu, lernen sich kennen. In der Reiterszene des Landes gewinnen die Vierkämpfer so immer mehr Anerkennung. Landesverbandspräsident Gerhard Ziegler besuchte den Länderabend am Samstag, der frühere Nordbaden-Präsident Dr. Gerhard Klotz engagierte sich sogar im Orga-Team ebenfalls wie Petra Rometsch von der Landesverbands-Geschäftstelle, die mittlerweile auch ein Team des vielseitigen Jugend-Pferdesports ist.

Beide sprachen sich übrigens dafür aus, dem Vierkampf innerhalb des Landesverbandes einen höheren Stellenwert einzuräumen – als einzige Disziplin gibt es dort weder einen Ausschuss noch einen Landeskader. Dabei wird gerade in Achern wieder bewiesen, dass der Vierkampf neue junge Talente für den Sport interessiert.

Vor dem Cross-Lauf hatten einige Sportler Respekt, weil es sehr viel Strecke querfeldein über Pferdekoppeln ging, aber dann lief alles glimpflich ab. Aber die Piste forderte von Kopf und Kondition alles.

Die Veranstalter in Achern haben sich an den ersten beiden Tagen viel Lob verdient. Aber auch Vorstand Andreas Bohnert zeigte sich angetan von den jungen Sportlern und ihren Familien. „Solche Reiter können immer wiederkommen“, lobte er. Am Sonntag geht der Bundeswettkampf in der Ortenau mit dem Springen und der Meisterehrung zu Ende (rok/Fotos: Laura Beying).

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