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Samstag, 25.09.2021 um 08:34

Burg-Pokal: Im Finale gelingt Nathalie Neumann der große Coup

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Mit Blick auf die Starterliste für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal der Dressur-Junioren gab es eine klare Favoritin. Wann immer Teresa Hoffmeister und ihr außergewöhnlicher Hannoveraner Don Clorentino des Paluds bei den Qualifikationen auf dem Weg nach Ludwigsburg am Start waren, gingen sie als Sieger vom Platz. Ihr Don Juan de Hus-Sohn verfügt über drei außergewöhnliche Grundgangarten - auch am Monrepos zog "Don" die Blicke auf sich. Doch den zahlreichen Höhepunkten des achtjährigen Gummiballs standen immer wieder Momente der Spannung gegenüber. Die Favoriten hatten mit der Kulisse zu kämpfen. 70,052 Prozent unterstrichen nichtsdestotrotz die Qualität der Schüler von Carolin Völker aus Trochtelfingen. Der große Coup gelang heute aber Anderen.

Nachdem Nathalie Neumann aus Linkenheim in der Einlaufprüfung noch am Ende der Ergebnisliste aufzufinden war, ging die 16-Jährige im entscheidenden Finale in die Vollen. Ihr präzises, feines Reiten auf dem Oldenburger Belucci wurde belohnt. Nach drei Siegen in Rindelbach vor wenigen Wochen bedeuteten 70,104 Prozent auch den Sieg im Burg-Pokal Finale der Junioren 2021. Die Entscheidung fiel dabei denkbar knapp aus. Ein halber Punkt entschied zwischen goldener und silberner Schleife. "Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung. Ich wollte einfach nur eine schöne Runde drehen. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet!", freute sich der sympathische Schützling von Olaf Nowak. Die Juniorin vom Hubertushof tritt immer mehr in die Fußstapfen ihrer erfolgreich reitenden Mutter Nina Neumann, die bis in die schwere Klasse vorne mitmischt. Im nächsten Jahr will das Talent weiter auf M**-Niveau bestehen. Der Sieg heute, ihr bislang größter Erfolg.

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Hoch zufrieden ritt auch Leonie Münch aus dem Viereck beim 1. internationalen Ludwigsburger Dressurfestival. Für die 17-Jährige war ihr dritter Platz heute die Krönung einer tollen, wenn auch kurzen Saison. Der "Nürnberger" sei schon etwas ganz besonderes, sagte die bis zur Klasse M erfolgreiche Nachwuchsreiterin vor der Siegerehrung. Zu schade, dass sie in der nächsten Saison das zulässige Alter überschreitet.

Insgesamt war das Niveau in der Finalprüfung trotz der geringen Teilnehmerzahlen in den Qualifikationen gegen alle Erwartungen beachtlich. "Mit dem Sport und der Austragungsstätte des Finals sind wir mehr als zufrieden", sagte Klaus Feilen von der Nürnberger Versicherung. Im nächsten Jahr sollen die Qualifikationsetappen wieder wie gewohnt über das Jahr verteilt werden, die Veranstaltungsdichte zur Ferienzeit im August habe Teilnehmer gekostet. Weitergehen soll es aber in jedem Fall. Feilen: "Wir sind schon jetzt gemeinsam mit der Landeskommission in der Planung. Wir bleiben am Ball." Die Nürnberger ist damit weiter verlässlicher Partner für die Nachwuchsreiter im Land. (FA)


Fotos: Matthaes / www.reiterjournal-fotoshop.de

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