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Sonntag, 12.09.2021 um 16:01

Pforzheim: Viele Überraschungen in Landesjugendcup-Finals

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Landesjugendcup-Saison im Corona-Jahr Nummer zwei war von vielen Unsicherheiten geprägt. Wieder. Viele Qualifikationen entfielen. Doch für Christian Kraus, Vorsitzender im Reitverein Pforzheim, stand fest: Das Finale findet statt, wie letztes Jahr. Bei besten Bedingungen konnten so heute sowohl im Springen als auch in der Dressur die jeweils drei Finalprüfungen ausgetragen werden. Die Teilnehmerfelder waren unterschiedlich stark besetzt und auch qualitativ gab es größere Schwankungen. Besonders gut jedoch: das Reiten im Viereck. Auch viele der Jüngsten saßen gut, gaben feine Hilfen – das macht Hoffnung für die reiterliche Zukunft.

Doch zum eigentlichen Sport. Los ging es pünktlich um 8 Uhr morgens mit dem Finale der U14-Dressurreiter Pony. 18 Teilnehmer hatten sich eingefunden, unter denen sich am Ende die Schriesheimerin Thyra Marie Eggers mit ihrem bewegungsstarken Der kleine Prinz mit einer 8,0 durchsetzte. Harmonisch, gut sitzend… - das war der verdiente Sieg. Lange hatte Marou Lea Fund mit Big Navaya in der Prüfung die beste Note – die Dressurreiterin aus Waghäusel wurde am Ende mit einer 7,6 Zweite vor Fabienne Beerhenke, die Casanova gesattelt hatte (7,5).

Eine ganz starke Vorstellung lieferte Paula Hornung aus Wernau ab, die in der Dressurprüfung der Kl. A* der U14 Großpferde-Reiter das Finale mit Fairytale gewinnen konnte: eine 8,8 stand da am Ende satt auf der Ergebnisliste. Alle Achtung. Eine solche Wertung hatte auch die zwölfjährige Paula Hornung noch nicht bekommen, die das Pferd ihrer Tante reitet und gleich in ihrer ersten Landesjugendcupsaison ganz vorne stand. Doch auch auf den nachfolgenden Plätzen gab es noch einige 8er. Emelie Hertwig durfte sich mit Diamond’s Rubioso über eine 8,2 und Platz zwei freuen vor Clara Vetter, die mit der Rheinländer Stute Sanro Minka EST eine 8,1 erhielt. Auch für Sophie Rebstock und Felice, eine DSP Stute v. Daventry wurde noch die 8,0 gezückt. Das war ein gutes Feld.

In der höchsten Altersklasse, der U16, als L* auf Trense ausgeschrieben, setzte sich am Ende mit Cecile Mutz eine Südbadenerin durch. Naja, eigentlich ist sie Norddeutsche, lebt aber in Straßbourg und reitet und trainiert auf dem Kaiserhof. Mit Capri au Lait machte die diesjährige Landessiegerin von Überlingen mit einer 7,6 den Sieg perfekt. Zweite wurde Filippa Argiriou mit dem Hannoveraner Delgardo (7,5) – Platz drei holte Mila Seiderer mit Cosimo (7,5).

Die Überfliegerin auf dem Springplatz hieß ganz klar Marie-Claire Olm. Die Reiterin aus Karlsruhe sicherte sich nicht nur mit ihrer Routine und Übersicht mit einer 8,0 den Titel bei den Ponyreitern U14, sondern auch bei den Großpferden. Mit einer 8,5 ging es sogar noch deutlich nach oben mit Chambalaia WR. Zudem startete die junge Reiterin auch noch in den Dressurwettbewerben – ein echter Tausendsassa.

Bei den Ponys im Springparcours war die Konkurrenz klein – nur vier Starter hatten sich in die Prüfung eingeschrieben. Zweite wurde hier Marlena Mild mit Camelot de Blond, Kim Thelen wurde mit Mein Kleiner Freund Dritte.

Auch bei den Großpferden U14 über A* hatten sich nur elf Teilnehmer eingeschrieben. Hier wurde Wolke-Marie Dähmlow mit No Name mit einer 8,1 Zweite, Pia-Marie Feucht ritt mit Clyde zu einer guten 8,0.

Mit Stechen ausgeschrieben war das Finale U16 – als Klasse L. Hier setzte sich Anna Burger aus Wiernsheim mit dem OS Wallach Chacco de Bonville durch. Sie hatte nicht nur mit einer 8,2 die beste Wertnote, sondern war dann auch die Beste im Stechen. Im letzten Jahr hatte sie allerdings schon mal geübt: Da war die heute 15-Jährige Fünfte im Finale. Nun hatte es also gereicht. Zweite wurde Chiara Ebrahimi mit Dragon Queen vor Elisabeth Maria Geisinger mit Lillith. (mos)

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