Süddeutsche Ponymeisterschaften: Baden-Württembergisches Podium in der Dressur
Für Baden-Württembergs Ponyreiter hätte es dieses Wochenende bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften im bayerischen Remlingen nahe Würzburg kaum besser laufen können. Nach zwei fulminanten ersten Wertungsprüfungen, ging es heute selbstbewusst ins spannende Kürfinale.
Den Titel Süddeutsche Ponymeisterin der Dressur sahnte Antonia Roth im Sattel ihres imposanten Daily Pleasure WE ab. Nachdem die 14-Jährige schon Wertungsprüfung eins und zwei eindrucksvoll gewinnen konnte, war Roth auch die klare Favoritin auf den Süddeutschen Titel. Nach zwei Medaillen bei den Europameisterschaften in Ungarn und dem Vize-Titel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Riesenbeck, ritt Roth im heutigen Finale nochmal richtig auf Angriff. In der mit Schwierigkeiten gespickten Kür ließ der erfolgsverwöhnte Fuchshengst kaum Punkte unter seiner fein agierenden Reiterin liegen. Lediglich eine kleine Unstimmigkeit in der Galopp-Tour schmälerte das Ergebnis. „Ich habe einfach zu viel riskiert, der Fehler ging ganz klar auf meine Kappe.“ resümierte die Stuttgarterin im Anschluss an ihren Titelgewinn. Alle drei Richter sahen Roth dennoch klar auf der Eins, mit 78,583 Prozent war ihr der Sieg in der Kür und auch im Meisterschaftsranking keinesfalls mehr zu nehmen.
Spannend wurde es auf den Plätzen zwei und drei. Patricia Meinecke hatte im Sattel ihres Clooney WE eine tolle Runde vorgelegt. Unheimlich konzentriert und fokussiert ritt die Schülerin der Familie Schrödter eine erfrischende Kür zu aktueller Chartmusik. Genau auf den Linien, von Punkt zu Punkt, machte die 15-Jährige deutlich, sie hat ganz klar Anspruch auf eine Medaille. Die tadellose Runde wurde mit 72,750 Prozent belohnt, Rang vier in der heutigen Prüfung, aber die Bronzemedaille im Meisterschaftsranking.
Das schwarz-gelbe Podium komplettierte Marlene Maria Binder vom Badhof in Bad Boll. Vom ersten Tritt nach der Grußaufstellung ritt die 15-Jährige mutig zu, setzte ihren DSP De Long gekonnt in Szene. Zusammen mit der energischen Musik machte das richtig Spaß zum Zugucken. Zum Schlussgruß im starken Galopp setzte die Dressurreiterin aus Süßen ein großes Strahlen auf. Mit 73,625 Prozent war das die verdiente Silbermedaille!
Doch nicht nur in der Einzelwertung, räumte das Team um Ponypapst Heinz Bürk und Disziplintrainer Rudi Brügge mächtig ab. Die maximale Ausbeute wurde mit dem Mannschaftstitel gekrönt. Jasmin Emmanuelle Fetzer und Daddys Daydream lieferten ebenfalls in den Wertungsprüfungen souverän ab und verhalfen so dem Team, bestehend aus der bald 15-jährigen Jasmin Fetzer, Antonia Roth, Marlene Maria Binder und Patricia Meinecke, zur Goldmedaille in der Teamwertung, vor den Hessen auf Rang zwei und den Bayern auf dem dritten Platz. (akb | Foto: Brodbeck)
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