Frankfurt kann für Ann-Kathrin Lindner kommen
Ann-Kathrin Lindner kommt gar nicht mehr aus dem Strahlen heraus. National gewinnt die U25-Kaderreiterin in diesem Jahr alles, ist ihrer Konkurrenz weit voraus. Und von der EM in Budapest ist sie mit Einzelgold nach Hause gefahren. Nun, beim ersten Nach-EM-Auftritt mit ihrem FBW Sunfire aus der Landeszucht ging es genau da weiter, wo sie aufgehört hat: mit einer Spitzenleistung. In Balve im Rahmen der Deutschen Meisterschaft konnte sie die Einlaufprüfung sowie die Wertungsprüfung zum Piaff-Förderpreis für sich entscheiden. Mit 76,837 Prozent war die Ilsfelderin mit dem Württemberger einen ganzen Schwung vor ihrer direkten Verfolgerin Hannah Erbe mit Carlos (73,442 Prozent). Nur der Chefrichter Christoph Hess sah Lindner nicht vorne - er hatte die Fünftplatzierte Ellen Richter auf Sieg.
Für Lindner soll in diesem Jahr mit ihrem Ausnahmepferd noch das Piaff-Finale angegangen werden. Gerne hätte Lindner dies in der Stuttgarter Schleyer-Halle bestritten, ihrer Heimat. Doch in diesem Jahr heißt es stattdessen, im Dezember in Frankfurts Gudd Stubb, die Festhalle, einzureiten. Dort wird aufgrund der coronabedingten Absage der Stuttgart German Masters das Finale der U25-Serie stattfinden - sofern es die Pandemie denn zulässt. Es wäre den jungen Reitern zu wünschen.
In der abschließenden Kür übrigens konnte Isabell Werth am heutigen Tage die gestrige Special-Siegerin und Deutsche Meisterin Jessica von Bredow-Werndl auf Rang zwei verweisen - Weihegold und Werth eroberten sich Platz eins zur Musik zurück. (mos)
Foto: Stefan Lafrentz
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