Die Einzelmedaillen sind wohl doch nicht so weit weg: Bronze für Antonia Roth
Das Mädchen kann sich freuen - und alle Welt freut sich mit: Antonia Roth und Daily Pleasure WE gewinnen tatsächlich nach Mannschaftsgold auch noch Einzelbronze! Die Stuttgarterin war bereits gestern an Tag eins dran, wurde früh in die Prüfung gelost, aber überzeugte die Richter so sehr, dass 77,297 Prozent mit Abstand ihre Bestleistung waren. Mannschaftskollegin Lucie-Anouk Baumgürtel und Zinq Nasdaq FH hatten sich mit 82,351 Prozent gestern deutlich vor die beiden gesetzt, aber am heutigen zweiten Entscheidungstag war nur noch eine besser wie Roth: Sophia Boje Obel Jørgensen mit Adriano B aus Dänemark. Ihre 79,0 Prozent waren Silber wert.
Gestern sagte uns Roth noch: "Die Einzelmedaillen sind in weiter Ferne für mich." Zumindest fühlte sich das so für die Mannschaftseuropameisterin an, die dachte, sie wäre in ihrem Team das Streichergebnis und somit auch für die Einzelmedaillen keine Kandidatin. Nun wurde sie zur zweitbesten deutschen Reiterin und macht Baden-Württemberg nach Emily Rother bei den Children und Ann-Kathrin Lindner bei den U25-Reitern ein weiteres Mal stolz. Der Wahnsinn! Morgen geht es dann in die Kür, das Sahnehäubchen. Hier kann Roth nach diesen zwei großen Erfolgen noch einmal völlig entspannt antreten. (mos)
Foto: Petra Kerschbaum
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