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Donnerstag, 27.08.2020 um 14:50

Als Underdog in Warendorf: Sven Siegers erstes Bundeschampionat

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nach seinen ersten Starts in Warendorf schmunzelt Sven Sieger zufrieden. Das diesjährige Bundeschampionat ist das erste Bundeschampionat für den 28-jährigen selbstständigen Springprofi. Gleich drei Pferde hat der sympathische Berufsreiter im Gepäck, alle stammen aus dem Besitz der Familie Holeska. Im letzten Jahr begann die Zusammenarbeit mit dem Kauf der damals vierjährigen Diacontina. 2020 wuchs die hübsche Schimmelstute über sich hinaus. Mit 8,8 qualifizierte sich die Tochter des Celler Landbeschälers Diacontinus aus der Zucht von Birgit Schirmer für das Bundeschampionat. Auch jetzt in Warendorf zeigte Diacontina eine ordentliche Runde, die viel Potential erkennen ließ. Nur etwas zu langsam war das Duo unterwegs, was eine Platzierung in der ersten Qualifikationsprüfung verhinderte.

Einen vielversprechenden Start erwischte der Träger des Goldenen Reitabzeichens auch mit Ghia Pé. Im März diesen Jahres wechselte die Hannoveranerstute in den Stall des selbstständigen Berufsreiters. Zuvor war die sechsjährige Tochter des Gem of India nur wenige Turniere gegangen. Sieger erkannte bereits nach wenigen Wochen das Potential der schicken Rappstute. „Sie zeigte schnell viel Talent am Sprung und überzeugte in Springpferdeprüfungen. Dann kam der Plan fürs Bundeschampionat auf.“ Motor war Besitzer Holseska selbst. Nach dem Sieg in der Bundeschampionatsquali von Lahr mit einer 8,6 nahm man das Abenteuer Warendorf in Angriff. Statt einem Pferd hatte man mit Diacontina und Ghia Pé nun gleich zwei Pferde für bedeutungsvollen Bundeschampionate qualifiziert. Auch als „Underdogs“ nahm das Team um Sven Sieger die Reise auf sich. „Warum auch nicht? Selbst wenn es nicht so toll läuft, kann ich hier für meine Laufbahn wertvolle Erfahrungen sammeln.“ bleibt der sympathische Ravensburger realistisch. Doch das Fazit fällt nach Tag eins mehr als positiv aus: Im Sattel von Ghia Pé blieb Sieger fehlerfrei in der ersten Qualifikationsprüfung der sechsjährigen Springpferde und platzierte sich auf Rang neun der zweiten Abteilung. Ein tolles Ergebnis bei über 100 Startern!

Sieger, der mit seiner Verlobten Katharina Arnegger einen Ausbildungsstall für Nachwuchspferde auf der elterlichen Anlage betreibt, blickt nun hoffnungsvoll auf die nächsten Prüfungen. Ziel ist es sich mit allen Pferden für das Finale zu qualifizieren. Neben Diacontina und Ghia Pé, gehört dazu auch die Holsteiner Clarimo-Tochter Cheyenne, die bei den siebenjährigen Springpferden an den Start geht. In der ersten Wertungsprüfung passierte Cheyenne an Sprung eins ein leichter Flüchtigkeitsfehler in der Springprüfung der Klasse S*, sprang sonst aber sehr gut. (akb)

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