U25 EM: Ann-Kathrin Lindner und Sunfire sind bereit für morgen
Anders als in anderen Jahren wird während der Corona-Pandemie die Nachwuchs-EM der Dressurreiter über drei Wochen gestreckt - damit nicht zu viele Teilnehmer zusammen kommen. Während Emily Rother vergangene Woche bereits für die Sensation bei den Children mit Doppelgold sorgte, ist nun Baden-Württemberg in dieser Woche in dem schwer auszusprechenden (und zu schreibenden) Pilisjaszfalu in Ungarn durch Ann-Kathrin Lindner vertreten. Die Altersklasse der U25-Reiter ist also dran. Die Ilsfelderin gehörte bereits letztes Jahr zum Gold-Team, dieses Jahr darf sie nach ihren starken Auftritten in Kronberg und Hagen auf noch mehr hoffen.
Und die ersten Weichen für den morgigen Mannschaftsentscheid sind gestellt: Alle deutschen Pferde haben den Vet-Check makellos passiert. Für Ann-Kathrin Lindner und Sunfire kann es also losgehen. Sie sind morgen letztes Paar für Schwarz-Rot-Gold.
Die Physiotherapeutin berichtet: "Wir sind gut angekommen. Die Reise war aber weiter als wir dachten. Sunfire durfte auf dem großen LKW von Wendls mitfahren, mit Raphael Netz' Lacoste. Die beiden verstehen sich gut und auf dem LKW war die Belüftung natürlich super. Hier vor Ort ist es richtig schön, die Boxen sind gut, wir haben sogar Gummiböden - das gab es so noch nie - und alle haben Fenster. Ansonsten ist die Anlage sehr kompakt, die Bedingungen sind sehr, sehr gut, die Böden top."
Bezüglich der Corona-Regeln gilt: Maskenpflicht im Stallzelt. Da hält sich aber jeder dran, wie Lindner berichtet. "Die Veranstalter geben sich ganz viel Mühe", erzählt sie weiter. "Wir hatten sogar eine Einlaufzeremonie, was ja auch schön ist. Gestern Abend haben wir dann noch gegrillt. Jetzt bin ich gespannt, wie es wird - denn das Wetter wechselt von sehr heiß auf sehr viel Regen, das ist also beides nicht so einfach. Aber Sunfire fühlt sich sehr gut an."
Die Mannschaftsentscheidung findet diesmal nur über einen Tag statt, morgen also geht es direkt in die Entscheidung. Daumen drücken für Deutschland und Ann-Kathrin Lindner. (mos)
Fotos: Stefan Lafrentz
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