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Donnerstag, 02.01.2020 um 13:01

Das Turnierjahr 2020 beginnt wieder in Eppelheim

Die meisten Reiter in Nordbaden kennen es gar nicht anders: Das Turnierjahr beginnt immer gleich am ersten Wochenende im Jahr auf der Reitanlage der Familie Wolf auf den Birkighöfen vor den Toren Eppelheims. Für die meisten gehört das Turnier zum Jahresauftakt wie Bleigießen und Korkenknallen. Wer nicht reitet, guckt zu. Wer nicht zuguckt, reitet abends zur Party ein. Das Turnier und Drumherum sind Kult. In diesem Jahr findet das „Wolf-Turnier“, wie die Reiter sagen, zum 25. Mal in ununterbrochener Reihenfolge statt. Damals betraten die beiden Reitstallbetreiber Heide und Walter Wolf Neuland; so früh im Jahr gab es in der Region noch nie ein Reitturnier. Im ganzen Land gibt es das nicht. Es sind jeweils die ersten Schleifen im Jahr, die an diesen Tagen verteilt werden. Deutschlandweit.

Anfangs gab es auch Kritiker, sie meinten, man könnte den Turnierpferden doch auch mal über Winter ein paar Wochen Pause gönnen. Aber der Turnierzirkus geht heute anders als vor 25 Jahren. Pause war gestern; die Reiter müssen mit ihren Pferden die Saison planen und unabhängig von der Jahreszeit Pausen- und Leistungsphasen einbauen. Das ist auch im großen Sport so. Die internationalen Cracks starteten jetzt in Mechelen/BEL oder in London, zuvor in der Frankfurter Festhalle,  am zweiten Januar-Wochenende in Basel. Mittlerweile kann man auch auf einer ländlich geprägten Anlage wie den Birkighöfen die Bedingungen so gestalten, dass sie pferdegerecht sind. Es gibt eine Vorbereitungshalle, die Böden bleiben auch bei Frost weich. Das konkurrenzlose Turnierwochenende  beschert dem Wolf-Team eine Woche nach Weihnachten stets starke Starterfelder: Nationenpreisreiter und Europameister haben hier schon gesattelt: Michael Jung, der Busch-Mann, zum Beispiel oder Hans-Dieter Dreher vom Gestüt Grenzland.

Auch in diesem Jahr ist Feld hochkarätig. Drei S-Prüfungen stehen auf dem Programm, am 2. und 3. Januar beginnen die Dressurreiter, vom 4. bis 6. Juni folgen die Springreiter. In der S-Dressur (Freitag, ab 16 Uhr) gehen unter anderem Uta Gräf aus der Pfalz an den Start, Julia Kühn aus Ladenburg, Andrea Dlugos von der Ostalb oder Zeuterner Ausbilder Pieter van der Raadt an den Start. Die ersten Wettbewerbe beginnen am Donnerstag schon um 8 Uhr. Im Parcours stehen zwei S-Springen auf dem Programm (Sonntag, 18.30 Uhr), Montag, Feiertag, 15.30 Uhr mit Stechen.

Um den Sieg kämpfen unter anderem der Weltcup-Finalist und frühere Jugend-Europameister Niklas Krieg, der starke südbadische Profi Tobias Schwarz, Hansi Drehers Bereiter Thomas Mang, der 25-Bundessieger und Badenia-Fünfte Richard Vogel, seine Trainingspartnerin Celine Frieß vom Viernheimer Stall Herbert sowie die Lokalmatadore Günter Treiber aus Eppelheim und Maximilian Weißbrod aus Walldorf.

Weil ein Jubiläum kräftig gefeiert werden muss, organisiert das Turnierteam gleich zwei Reiter-Partys, am Abend des 3. Januar und vorm Dreikönigstag in der beheizten Besucherhalle (rok)

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