Chayenne Blues bestechende Form beim Auftakt
Schon im Vorfeld hatten die beiden in diesem Jahr eine beeindruckende Saison: Viviane Böpple und die DSP-Stute Chayenne Blue (Z.: Christian Millert) belegten vielfach Platz zwei in schweren Springen, im Großen Preis von Waiblingen standen sie zuletzt ganz vorne. Und auch an diesem Wochenende legten die Leonberger bei ihrem Heimspiel auf der Anlage im Tilgshäusle in bestechender Form los. Als zwölftes von insgesamt 34 Paaren hatten Böpple und die Chacco-Blue Tochter den Parcours von Andreas Wagner, der erstmalig in Leonberg die Linienführung bestimmt, nach einem Kinderspiel aussehen lassen. Auf dem Teller gewendet gelang im Punktespringen die volle Ausbeute – nach 56,69 Sekunden galoppierten die bis dato zweifachen S-Sieger über die Ziellinie. Niemand zuvor kam auch nur annähernd an die 60-Sekunden-Marke.
Dann hieß es Zittern für die Gastgeber, denn noch einige namhafte Paare sollten folgen. Doch bis zum Ende konnte Böpple bei ihrem dritten Streich in der schweren Klasse keiner wirklich gefährlich werden. „Sie kämpft einfach immer für mich – was ein Pferd“, freute sich die stark reitende Amazone nach der Siegerehrung. Julian Stahl, der in den letzten Monaten gleich mehrere Pferde in die schwere Klasse brachte, führte Prinz Paolino auf Platz zwei vor Simone Stegmaier. Die Springreiterin aus Schmiedeäcker hatte ihr Erfolgspferd, den Württemberger Carlotto S -ebenfalls ein Nachkomme des Chacco-Blue und aus der Zucht der Reiterin – gesattelt . Stegmaier und Carlotto nutzen die „Leonberger Reiterspiele“ als Generalprobe für die Deutschen Amateur-Meisterschaften.
In der erstmals ausgetragenen Ponytour machte neben dem Auftritt im Viereck auch das einheitliche Notenbild im Protokoll von Marlene Maria Binder und ihrem Don Miguel FH Freude. Alle drei Richter sahen das Duo aus Donzdorf ganz vorne. Liv Emma Sauter auf Mr Bubble und die ehemalige Landesjugendcup-Siegern Lara Sophie Klasen mit Destino folgten. (FA)
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