Porter-Festival im Schlosspark
Porter vor Porter: Der Große Preis von Donaueschingen ist zum Familienfest der Gebrüder Porter geworden. Die beiden amerikanischen Brüder machten den Sieg am Sonntagmittag unter sich aus. Lucas Porter war mit dem Zangersheide-Schimmel C Hunter im Stechen eine Sekunde schneller als sein Bruder Wilton im Sattel des Holsteiners Caletto Cabana. Mit ihnen freute sich der niederländische Olympiasieger Jeroen Dubbeldam, der ihr Trainer ist. Die Porters sind in Holland stationiert.
Das Donaueschinger Publikum fieberte mit Hans-Dieter Dreher, der mit seinem Fuchswallach Prinz nahe dran war: Im Normalparcours war der elfjährige Hannoveraner vermögend gesprungen. Dreher setzte im Stechen alles auf eine Karte, die Zeit hätte gereicht, aber: Eine Stange fiel. Der vierte Platz hinter dem Brasilianer Francisco José Mesquita Musa und Catch me Imerio Egipico war aber der größte bisherige Erfolg der beiden. „Ich wusste, dass ich volles Risiko gehen musste“, beschrieb Dreher nach seiner Runde, „da wurde Prinz in der Distanz etwas zu wild, so dass er zu dicht an den Sprung kam, er konnte nichts dafür, ich bin superzufrieden, er springt so, wie ich mir das vorgestellt habe", beschrieb Hansi Dreher nach dem Herzschlag-Stechen.
Auch Tim Hoster war in dem wichtigen 1.60 Meter-Springen auf Tyson ins Stechen gekommen und schaffte eine Platzierung, ebenso wie Marcel Marschall auf Calandra, der im Umlauf einen Zeitfehler hinnehmen musste (rok/Foto: Roger Müller)
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