Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 11.09.2026 um 18:58

Deutsche Jugendmeisterschaften: Sensation für Mary-Ann Hollenbach und Clara Kohoutek

Mary-Ann Hollenbach siegte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sowohl in der ersten Wertungsprüfung der Children als auch in der ersten Prüfung der Ponyreiter.  /  © privat

Die Deutschen Jugendmeisterschaften nehmen weiter an Fahrt auf, wobei das Ländle am zweiten Turniertag gewaltig vorne mitmischte.

Mary-Ann Hollenbach gibt gleich zweimal den Ton an

Es ist einfach beeindruckend: Mary-Ann Hollenbach reitet mit ihren zarten zwölf Jahren die Saison ihres Lebens und zählt schon längst zu den großen Talenten Deutschlands. In diesem Jahr hatte die Berufsreitertochter bereits Gold beim Preis der Besten, internationale Siege in Zuidwolde/Niederlande und bei den Future Champions in Hagen sowie den Vizetitel bei den Landesmeisterschaften der Ponyreiter gesammelt. Nun, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Zeiskam, setzte die junge Dame in der ersten Wertungsprüfung der Children die Messlatte hoch und führte mit Falitha Sheila das M*-Springen an.  Die beiden setzten sich mit einer Zeit von 63,63 Sekunden gegen Paulina Marie Widak mit Czesanne (63,90 Sekunden) und die Bayerin Joelle Sprehe mit Con Gold (65,36 Sekunden) durch. Auch Lea Schneider gelang mit Safira Gold ein starker Auftakt. Sie sicherte sich mit einer tadellosen Nullrunde und einer Zeit von 69,49 Sekunden Platz neun. Doch das war für Mary-Ann Hollenbach nicht genug. Auch bei den Ponys gab sie den Ton an, womit die Sensation mehr als perfekt war. Im Sattel von Dimerdor Merveilles agierte sie erneut sehr gefühlvoll und präzise. Am Ende führten die beiden mit einer Zeit von 65,31 Sekunden das Feld vor Paulina Marie Widak mit Rock my Heart (67,05 Sekunden) und Brianne Beerbaum mit Iron Star Alias (68,42 Sekunden) fast schon überlegen an. Bei den Junioren lag heute das Glück nicht auf der Seite der baden-württembergischen Teilnehmer, und alle kassierten Abwürfe. Das gleiche Bild zeigte sich bei den Jungen Reitern.

Clara Kohoutek in eigener Liga

Auch im Dressurviereck führte in einer Altersklasse kein Weg an Baden-Württemberg vorbei. Vielmehr gab die Junioren-Europameisterin Clara Kohoutek in überlegener Art und Weise den Ton an. Doch in Zeiskam setzt die Schülerin von Julia Kühn nicht auf ihren EM-Partner Dark Dancer, sondern setzt ihre bewegungsstarke Belinda FRH ein. Die beiden setzten sich mit einer Runde wie aus einem Guss und drei Prozent Abstand zur Zweitplatzierten an die Spitze. So freute sich Clara Kohoutek mit glatt 75 Prozent gegen Birte Bunte mit Fille d’or OLD (72,8 Prozent) und Leni-Sophie Gosmann mit DSP First Class (71,4 Prozent) durch. Damit befindet sich Clara Kohoutek auf bestem Wege ihren letztjährigen Titel zu verteidigen. Stark war auch Clara Kohouteks Schwester Laura Kohoutek unterwegs. Mit Shakeela FRH, ihrer Goldpartnerin der Children-Europameisterin, zeigte sie eine äußerst schwungvolle und ausdrucksvolle Trabtour. Auch im Galopp starteten die beiden stark, bis die achtjährige Stute auf eine Wechselhilfe nicht reagierte. Das kostete etliche Punkte und brachte die beiden mit 67,7 Prozent auf den zweiten Reserverang. Bei den Ponys mischt Laura Kohoutek nach wie vor vorne mit. Im Sattel von Der kleine Sunnyboy konnte sie sich heute noch einmal steigern und punktete sich zu 73,3 Prozent, was Platz fünf und den Einzug ins Kür-Finale bedeutete. Der Sieg ging hier in überlegener Art und Weise an Lilly Kasselmann mit Nasdaq (77 Prozent). Kim Marie Hauß und Glücksengelchen NRW steigerten sich im Vergleich zum ersten Tag, knackten mit 70,5 Prozent die 70-Prozentmarke und rangierten auf dem ersten Reserverang. Und auch bei den Children konnte das Ländle im Dressurviereck mitmischen. Martha Louisa Temme sicherte sich mit Faymoon Rang acht und damit eine Platzierung. Besonders überzeugend einmal mehr: ihr toll ausbalancierter, gestreckter Sitz sowie ihre gefühlvolle Einwirkung, die mit 90,7 Prozent belohnt wurde. Unterm Strich stand ein Gesamtergebnis von 79,1 Prozent.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...