Weilheim: Favoriten setzen sich durch
Auch am Finaltag bei den Württembergischen Meisterschaften wurde es natürlich im Dressurviereck noch einmal spannend. Am Ende setzten sich aber in der Mehrheit die Favoriten durch, die ein oder andere Überraschung gab es dennoch.
Gleich zum Tagesauftakt wurde Carla Müller ihrer Favoritenrolle gerecht. So sicherte sie sich mit Dumbledore, den sie erst seit wenigen Wochen auf Turnieren vorstellt, in der M**-Dressur für Junioren einen überlegenen Sieg (70,4 Prozent). Das bedeutete natürlich auch in der Meisterschaft den überlegenen Titel. Doch für den Badhof Bad Boll, der in Weilheim fast jede Dressur-Medaillenentscheidung dominierte, ging es erfolgreich weiter. So reihte sich Nina Bäuerle mit Grizou (68,8 Prozent) vor Mikala Clausen mit FBW Diva Georgina (67,9 Prozent) und Franka Müller mit Fürst Flynnigen (67,6 Prozent) auf Rang zwei ein. In der Meisterschaft ging Silber an Mikala Clausen und Bronze an Nina Bäuerle.
Führungswechsel bei den U25-Reitern
Bei den U25-Reitern wurde es spannend. Nach einem überlegenen Sieg in der ersten Wertungsprüfung zeigte sich der 20-jährige Bentley von Jana Reichl am Finaltag übermotiviert und baute teure Sondereinlagen ein. Das machte die Bahn für die Zweitplatzierte des Vortages frei. Clara Erkens sicherte sich in der zweiten Wertungsprüfung mit Edmonton (68,5 Prozent) und Kensington (67,3 Prozent) die Plätze zwei und drei und schnappte sich in der Meisterschaft verdient Gold. Was für eine Aufsteigersaison für die Bereiterin im Team Lempart! Der Sieg in der zweiten Wertungsprüfung, einer S*-Dressur, ging aber an Jasmin Fetzer mit Olympia (69,7 Prozent), die auch in der Meisterschaft mit einer Medaille, genauer gesagt mit Silber, belohnt wurde. Jana Reichl rangierte mit DSP Belcanto in der S-Dressur auf Rang vier und sicherte sich in der Meisterschaft noch Bronze. Emotional wurde es dann in einer weiteren S*-Dressur, die für Amateure und damit auch unabhängig von der Württembergischen Meisterschaft ausgeschrieben war. Hier ging für Karin Klingel ein Lebenstraum in Erfüllung. So sicherte sich die Schülerin von Kirstin Maier ihren ersten S-Sieg. Auch für ihren bewegungsstarken, achtjährigen Franky Lee war es der erste Sieg in der schweren Klasse. Die beiden setzten sich mit 68,5 Prozent gegen Vanessa Prietz mit Quentin (67,9 Prozent) und Josephine Lechner mit Grey Touch (67,8 Prozent) durch. Steffi Maier mit Specter (67,4 Prozent), Madlin Zott mit Golden Gala (67,2 Prozent) und Heiko Müller mit Bentley (67,1 Prozent) komplettierten die Platzierung.
Favoritenrolle gerecht geworden
Bei den Reitern blieb die Spannung ein klein wenig aus: Lisa Buchhold zog als absolute Favoritin in den Finaltag ein und sicherte sich mit Birkhof’s Zaza S auch in der Intermediaire I einen überlegenen Sieg (70,6 Prozent). Das bedeutete natürlich auch in der Meisterschaft verdient den Titel. Dahinter folgte der Meister der Herren, Hans-Peter Bosch mit Fanfarron (68,5 Prozent). Julia Bögner mit Quinn (68,3 Prozent) und Franziska Betz mit Fiorello (68,1 Prozent) sicherten sich in der Prüfung die Plätze drei und vier. In der Meisterschaft durfte sich Betz dann über Silber und Bögner über Bronze freuen.
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