Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Laura Bräuninger am Sonntag, 30.08.2026 um 22:01

Weilheim: Leckebusch-Peters und Wetzstein holen Gold

Am heutugen Finaltag fielen auch bei den Springreitern die letzten Entscheidungen. Nikolaus Leckebusch-Peters sicherte sich mit Krown Royal HP Gold bei den Herren, während Anastasia Wetzstein bei den Damen ihren Goldkurs bestätigte. Und damit nicht genug: Auch ihren nächsten U25-Titel machte die Amazone perfekt.

Die neuen Württembergischen Meister der Springreiter.  /  © Isabelvk.Fotografie

Im finalen S*-Springen mit Siegerrunde nutzte Nikolaus Leckebusch-Peters seine Chance. Mit dem ausdrucksstarken Oldenburger-Hengst Krown Royal HP blieb der Schwarzwald-Kanadier doppelnull und belegte Rang drei. Damit durfte er sich über Gold freuen. Für Leckebusch ist es bereits der zweite große Titel in diesem Jahr: Erst im Juli hatte er sich zum Baden-Württembergischen Landesmeister der Reiter gekrönt – nun darf er sich auch Württembergischer Meister nennen. Marian Müller und sein selbstgezogener Coupe hatten ebenfalls beste Chancen auf Gold. Nach einem fehlerfreien Umlauf erreichte das Paar die Siegerrunde, schied dort jedoch nach dem Anreiten eines falschen Sprungs aus. Ein Missgeschick, das ihn womöglich die Goldmedaille kostete. Am Ende blieb für Müller Silber. 

Den Sieg im Finalspringen ließ sich derweil Mohamad Mogheeth Alshehab nicht nehmen – und das gleich doppelt. Mit dem Württemberger Carlotto S (Z.: Simone Stegmaier) setzte sich der Herrenberger an die Spitze, mit dem Holsteiner-Wallach Saphir Z folgte er auf Rang zwei. Mit Letzterem machte Alshehab zugleich noch einmal kräftig Boden gut und schob sich in der Meisterschaftswertung bis auf den Bronzerang nach vorne.

In der Damenwertung waren Anastasia Wetzstein und ihre Schimmelstute Liviane das Maß der Dinge. Im heutigen Finale lief es für das Paar zwar nicht ganz nach Plan, doch die Punkte reichten und so krönte sich Wetzstein zur Württembergischen Meisterin der Damen.

 

 

Wetzstein legt mit U25-Gold vor

Mit ihrer Galita O sicherte sich Anastasia Wetzstein zum fünften mal in Folge den U25-Titel.  /  © Isabelvk.Fotografie

Bereits vor der Entscheidung bei den Reitern hatte Anastasia Wetzstein allen Grund zum Jubeln. In der U25-Meisterschaft war die 24-Jährige mit ihrer erfahrenen Galita O als klare Favoritin ins Finale gegangen. Zwei Wertungsprüfungen, zwei Siege lautete die Bilanz – und auch im entscheidenden S*-Springen mit Siegerrunde ließ das Paar nichts anbrennen. Mit der schnellsten Zeit im Umlauf zog Wetzstein als letzte Starterin in die Siegerrunde und wusste zu diesem Zeitpunkt genau, was zu tun war. Denn eine fehlerfreie Runde hatte bis dahin noch kein Paar ins Ziel gebracht. Die Amazone der TV RG Gültstein behielt die Nerven. Fehlerfrei setzte sie sich an die Spitze und krönte damit ein perfektes Meisterschaftswochenende: drei Wertungsprüfungen, drei Siege und damit souverän Gold.

Rang zwei in der Prüfung ging an Adrian Volckmann und seine Westfalen-Stute Camilla CH. Da Volckmann für die RG Mannheim-Neckarau und damit für Nordbaden startet, spielte sein Ergebnis für die Württembergische Meisterschaft allerdings keine Rolle. Auf Rang drei folgte Thierri Wagner mit der selbstgezogenen DSP-Stute Cookie HH (Z.: Wolf-Dieter Wagner), der damit zugleich wichtige Punkte für die Meisterschaft sammelte und sich die Bronzemedaille sicherte. Auch Lenny Maier und seine Fuchsstute Antonia hielten im entscheidenden Umlauf die weiße Weste. Für die Siegerrunde reichte die Zeit des Paares allerdings nicht, Rang sechs stand am Ende zu Buche. In der Meisterschaft durfte sich Maier dennoch über Silber freuen.

Laura Bräuninger (Werkstudentin)

Unterstützt Redaktion und Social Media seit ihrem Praxissemester im Studiengang der Pferdewirtschaft. Schreibt am liebsten über den Springsport und ist selbst erfolgreich bis zur schweren Klasse unterwegs.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...