Sperre gegen Alessandra Reich
Die Videos von Sunshine Tour überschatteten diese Woche die Ereignisse. Zu sehen ist, wie Alessandra Reich in unzulässiger Weise die Gerte gegen ein Pferd verwendet. Die Organisation PETA veröffentlichte am 21. April diese Videos sowie damit verbunden einen Artikel, in welchem die Einreichung einer Anzeige gegen Alessandra Reich gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft München dargestellt wird. Nun folgen die weiteren Konsequenzen.
Der österreichische Pferdesportverband (OEPS) veröffentlichte nun auf seiner Webseite, dass die österreichische Championatsreiterin sowie gebürtige Baden-Württembergerin, Alessandra Reich, vorläufig für drei Monate gesperrt ist: „Der Strafausschuss des Österreichischen Pferdesportverbandes (OEPS) hat am 23. April 2026 gegen die Reiterin Alessandra Reich (D-87740 Buxheim) eine vorläufige Maßnahme gemäß § 2021 ÖTO verhängt. Alessandra Reich wird für die Dauer von drei Monaten von der Teilnahme an pferdesportlichen Veranstaltungen ausgeschlossen und ist von allen Turnierplätzen zu verweisen. Für die Dauer der Sperre ruht ihre Lizenz. Grundlage der Maßnahme sind Vorwürfe des Disziplinarvergehens gemäß § 2011 ÖTO Z 2 (2.1, 2.2 und 2.4), wonach die Beschuldigte bei mehreren Bewerben der Sunshine Tour in Spanien/Andalusien Pferde durch wiederholtes Schlagen mit der Gerte am Kopf und am Hals nicht pferdegerecht behandelt und damit das Ansehen des Reitsportes massiv beschädigt haben soll. Das Disziplinarverfahren wurde nach bekannt werden der Vorwürfe sogleich eingeleitet. Die vorläufige Maßnahme gilt ab sofort.“ Auch die FN schließt sich an und gab heute bekannt: „Die Deutsche Reiterliche Vereinigung folgt mit dieser Entscheidung dem Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung sportrechtlicher Maßnahmen innerhalb des organisierten Pferdesports und setzt damit ein klares Zeichen für den Schutz des Pferdewohls. Die pferdegerechte Behandlung der Pferde ist eine unverzichtbare Grundlage unseres Sports und besitzt oberste Priorität. Pferdesport Deutschland steht im engen Austausch mit dem OEPS und wird den weiteren Verlauf des Verfahrens begleiten.“
Gegenüber dem Reiterjournal wollte Alessandra Reich kein Statement abgeben.
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