Schwendi: Landesjugendcup ist in die Saison 2026 gestartet
Traditionell startet der Landesjugendcup Anfang März in Schwendi in die neue Saison. Doch in Schwendi geht es noch um mehr. Denn dort wird auch fleißig gesichtet und so agiert das Dressur- und Springturnier als Sichtungsturnier für den Württembergischen Pferdesportverband. In diesem Jahr zeigte sich beim Dressurnachwuchs ein ähnliches Fazit wie schon im vergangenen Jahr: klein, aber fein – so präsentierten sich die Starterfelder der Dressurprüfungen.
Den Auftakt bildete eine A-Dressur, welche die erste Qualifikationsprüfung im Landesjugendcup darstellte. Emilia Carlotta Braunbeck gelang mit Federleicht eine wahre Traumrunde, die mit einer glatten 8 und einem überlegenen Sieg vor Sophie Wiedenmann mit Belize (7,2) belohnt wurde. Bei den Ponys auf A-Niveau setzte sich Mia-Elisa Emsberger mit Greylight’s Ebony (7,8) vor Ludwig Ramsaier mit Sophienhöhs Cartier (7,5) an die Spitze. Auf L-Niveau freute sich ein aufstrebendes Paar über den Sieg. Die Rede ist von Mathilda Buchbach, die im Sattel von Feine Maus einmal mehr viel Feingefühl und Übersicht bewies. Der Lohn war der Sieg mit 73,5 Prozent. Eleonore Luidthardt folgte mit Shakespeare Fly (72 Prozent) auf Platz zwei. Auch bei den Ponys auf L-Niveau setzte sich ein bekanntes Paar durch: Sophia Bäuerle startete mit ihrem routinierten Cromwell mit einem Sieg in die neue Saison (72,1 Prozent). Emilia Lomberg folgte mit Draquecito Kiss (71,6 Prozent) auf Rang zwei. Den Höhepunkt des Dressurtags bildete eine L-Kandare. Hier lieferten sich Anna-Maria Locher mit Biennale und Eleonore Luidthardt mit Shakespeare Fly ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich schlussendlich Anna-Maria Locher mit 65,5 Prozent durchsetzte. Eleonore Luidthardt folgte mit 64,9 Prozent auf Rang zwei.
Für den Springnachwuchs wurde es in Schwendi dann am Sonntag spannend. Und hier zeigte sich schnell, dass dieser im Vergleich zum Dressurnachwuchs breiter aufgestellt ist. Im Stilspringen der Klasse A knackten gleich zwei Reiter die 8er-Marke. Paulina Dudik freute sich mit Laerke über den Sieg (8,3) vor Sebastian Funk mit Anonym (8,0). Bei den Ponys auf A-Niveau gelang Amelie Striebel mit Wiechhof’s Dacary eine wahre Traumrunde, die mit einer 8,4 belohnt wurde. Amelie Sophie Grötzinger machte es mit Goldi Goldfisch nicht viel schlechter und folgte mit einer Endnote von 8,2 auf Platz zwei. Sie hatte sogar noch einen Abwurf kassiert. In den beiden L-Springen sicherten sich Leona Entenmann mit About You und Carla Menig mit Rotegg’s Naomi die goldene Schleife. Den Höhepunkt des Turniertages bildete ein M-Springen. Und, was soll man sagen? Für Carla Menig lief es in Schwendi so richtig gut. So führte die Reiterin vom RFV Bad Wurzach mit Rotegg’s Naomi auch das M-Springen über 1,20 Meter an. Sie setzte sich gegen die Siegerin des letztjährigen Nürnberger Burg-Pokals, Mia Cara Brugger mit Incognito, durch. Bei Menig stoppte die Uhr bei 48,55 Sekunden. Brugger beendete den Parcours in einer Zeit von 49,24 Sekunden.
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