Springsport-Krimi zum Schutterwald-Finale
Die Entscheidung bei den Landesmeisterschaften der Springreiter in Schutterwald wurde zu einem echten Krimi. Markus Kölz und Timo Beck lieferten sich ein packendes Duell, von dem man noch lange reden wird.. Die Spannung hielt bis ganz zum Schluss, tatsächlich erst am allerletzten Sprung fiel die Entscheidung. Da traf Becks Fuchs Cento du Rouet eine Stange.
Kölz und Beck führten schon vor dem Finale Kopf an Kopf das Feld an, ließen im Normalparcours des Finales alles liegen und kämpften im Stechen um jeden Meter. Das sorgte trotz 35 Grad für Gänsehaut. Besser geht es nicht – und mit den Reitern und der Sonne strahlte der junge Parcourschef Philipp Schmauder um die Wette. Der 29-jährige Parcoursbauer aus Grafenberg bei Reutlingen stellte erstmals bei Landesmeisterschaften die Hindernisse auf – und lieferte (mit seinem bewährten Team) sein Meisterstück.
Um einen Wimpernschlag verwies Kölz mit Dornadello im Finale, dem Drei-Sterne-Springen, und damit in der Meisterschaft den Rekord-Hallenchampion Timo Beck und seinen Fuchs auf den Silberrang. Es war Kölz’ dritter Landestitel nach 2014 und 2016. Sensation auf dem Bronzeplatz: Christopher Kurz, der schon im Herbst 2018 in Stuttgart im BW-Bank-Cup bester Amateur wurde, hält diese Position jetzt auch bei den Landesmeisterschaften. Riesenkompliment!
Ihren sechsten Meistertitel bei den Amazonen sicherte sich Tina Deuerer mit ihrem Clueso trotz eines Abwurfs im Finalspringen; das Polster aus den Vortagen war dick genug, dass selbst eine Riesenritt (und der zweite Platz im Großen Preis) von Tabea Lausenmeyer mit der Württemberger Stute Chuanita nur noch für die Silbermedaille reichte; wie im Vorjahr. Selina Köhl aus Gültstein bekam mit Chapsma die Bronzemedaille (rok/Foto: Olav Krenz)
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.