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Samstag, 20.07.2019 um 18:22

Gegen alle Widerstände

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Leonie Molls Woche lief bislang gelinde gesagt bescheiden. Erst holte die 17-Jährige eine heftige Grippe ein, dann sprang ihr beim Verladen das Pferd auf den Fuß. Aber heute war trotz aller Widerstände für die fein reitende Jettweilerin ein besonderer Tag. Denn in der zweiten Wertungsprüfung der Junioren flutschte es nur so bei der Schülerin. Gleich zum Auftakt der M**-Prüfung trabte ihr langjähriger Partner Harry Potter zu über 69 Prozent. Das war eine Ansage an die abreitende Konkurrenz: "Da war kein Rumpler, kein Schwanker, gar nichts drin. Einfach nur eine klasse Runde!", freute sich Trainerin Nici Strammer am Vierecksrand.Seit viereinhalb Jahren sind Moll und Strammer ein Erfolgsgespann. Von A-Dressuren arbeiteten sie sich gemeinsam hoch bis zu S-Dressuren. "Mit Leonie zu arbeiten ist einfach schön. Da wird nicht ständig hinterfragt, da wird probiert. Und hart im nehmen ist sie sowieso", schmunzelte Strammer nach dem Sieg ihrer Schülerin. Eine Medaille in Schutterwald, das wäre eine Premiere für Leonie Moll. Heute hatte sie den Gang drin - so sollte es im Finale noch einmal gehen. Gefährlich werden konnte Harry Potter heute nur der Stall-Kollege. Denn mit Equidiamonds Bright Bellini holte Moll auch noch die silberne Schleife. Eineinhalb Punkte trennten ihre Lieblinge. 

Hausgemacht statt hochgekauft

Nochmal deutlich gesteigert zum Vortag haben sich heute auch Moritz Treffinger und sein als Fohlen gekaufter Treffinger's Standing Ovation. Der schicke Oldenburger punktete im Trab und Galopp, ließ im Kampf mit den Fliegen aber im Schritt teure Punkte liegen. Fast 69 Prozent bedeuteten für den dreiffachen Europameister der Ponyreiter im vergangenen Jahr Platz drei. Im Training bei Stefanie Rothenberger-Krause, der Tante von Weltklasse-Reiter Soenke Rothenberger, schreitet die Entwicklung im Großpferdesattel weiter voran. "Wir haben uns nach dem Verkauf von Topsi (ehemaliges Erfolgspony Top Queen) entschieden mit den Pferden, die eh schon bei uns im Stall standen, weiterzuarbeiten. Dann ist der Weg nach ganz vorne vielleicht etwas länger. Aber hausgemacht und selbst erabeitet", erzählte Santina Treffinger im Anschluss. Ein sympathisches System. (FA)

Fotos: Krenz

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