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Samstag, 20.07.2019 um 15:46

Unter Druck am Besten: Richard Vogel macht's noch mal!

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Richard Vogel braucht den Druck, die Herausforderung, um richtig gut zu sein. Als Titelverteidiger des U25 Springpokals der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport lastete die Favoritenrolle auf dem ehemaligen Bereiter von Ludger Beerbaum - und das machte ihn noch stärker. Mit dem Holsteiner Wallach Lesson Peak v. Lord Z, den er aus dem Riesenbecker Stall "mitnehmen durfte", als er sich Anfang des Jahres bei Mannheim selbstständig machte, kam er fehlerfrei über den anspruchsvollen Finalparcours und war dann im Stechen der Schnellste. Zweifellos - der 22-Jährige hat von seinem früheren Chef Ludger Beerbaum viel gelernt. Souverän wirkt er, schon ziemlich routiniert und abgeklärt. "Der große Platz hier in Aachen liegt nicht allen Pferde, aber meiner hat sich heute sehr wohl gefühlt", erklärte Vogel, der für seinen Sieg ein Franzosen-Fohlen als Ehrenpreis erhielt. "Am ersten Tag war er noch etwas abgelenkt, aber heute sehr konzentriert. Der Parcours war nicht einfach." Lesson Peak, den zuvor Philipp Weishaupt geritten hat, sei ein Pferd mit einem ganz eigenen Charakter, einer mit Persönlichkeit. "Wenn man ihn kennt, kann man seine Stärken ausschöpfen", so Vogel.

Zweiter in der Prüfung wurde Enno Klaphake, Bruder der Championatsreiterin Laura Klaphake, mit Urus. Der OS Wallach wird ihm von Paul Schockemöhle zur Verfügung gestellt, wo Klaphake nach seinem Abitur erstmal für ein Jahr sich auf das Reiten konzentrieren will. Finja Bormann und A Crazy Son of Lavina machten den dritten Finalplatz perfekt. Bormann war für Leonie Krieg nachgerutscht, deren Champerlo sich kurz vor Aachen verletzt hatte.

Den Einzug ins Stechen hatte auch Sönke Aldinger mit seiner forschen Marie Luise geschafft - da allerdings patzten die beiden in der zweifachen Kombination an beiden Hindernissen. Trotzdem: ein toller Auftritt der beiden.

Ärgerlich, was Niklas Krieg im Finale mit seinem noch "grünen" Quater Past passierte: Der Reiter aus Villingen-Schwenningen wollte mit dem neunjährigen Wallach den ersten Sprung anreiten, doch ein Helfer vom Parcoursteam war noch am Rasenglätten. Der reagierte zu spät auf die Zurufe aus dem Publikum, Krieg musste abwenden - und damit war der Ritt schon vor dem Start "gestört". Es passierten zwei Fehler und als Krieg an der Mauer noch Probleme bekam, verzichtete er darauf, den Parcours zu beenden. (mos)

Foto: Karl-Heinz Frieler

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