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Freitag, 19.07.2019 um 15:27

Michael Jung mehr als zufrieden mit seiner "Granate"

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die richtige Mischung zwischen Risiko und Sicherheit hat Michael Jung in der Dressur mit fischerChipmunk mittlerweile gefunden, denn, wie Jung sagt: "Je mehr Risiko man geht, desto eher passiert auch ein Fehler.". Mit 21,5 Punkten, die am Ende nach der Dressur aufleuchteten, war klar, dass der Reiter aus Horb schon einiges herausgeritten hat. Eine makellose Runde, in der fischerChipmunk FRH zu jeder Zeit sicher wirkte, frisch und zufrieden. "Man kann nur Danke an fischer und das DOKR sagen, dass wir dieses Pferd in Deutschland halten konnten - er ist einfach eine Granate und hat so viel Grundpotenzial." Ein wenig Ärger schwang über den Richter aus Australien mit, der Jung weit schlechter als seine zwei Kollegen einordnete - auf Rang sieben. Dieser Unterschied war es dann auch, der Ingrid Klimke mit SAP Hale Bob OLD zur Siegerin der Prüfung mit 20,7 Punkten machte. Dritte ist vor dem Springen am Abend die Britin Laura Collett mit London (22,9 Punkte). In der Teamwertung führen die Deutschen mit 75,7 Punkten vor Großbritannien mit 78,8 Punkten und Neuseeland mit 79,1 Punkten.

Auch mit Star Connection, dem elfjährigen Chacco-Blue-Sohn, der so lange verletzt war und jetzt wieder von Jung an die größeren Aufgaben herangeführt wird, war der zweifache Einzel-Olympiasieger hoch zufrieden: "Mit ihm habe ich ja noch nicht so viel Erfahrung, aber er war auch schön losgelassen." 26,9 Punkte gab es für die beiden - Platz elf.

Dass Star Connection und nicht der höher gehandelte Chipmunk im Nationenpreisteam an den Start geht, war keine Idee von Michael Jung selbst, sondern vom Bundestrainer Hans Melzer, der seinem Schützling das vorschlug und der es dankbar annahm. "So kann ich mit Chipmunk, der zur EM soll, noch ein bisschen was ausprobieren. Aber Star Connection ist auch eine sichere Bank für das Team hier."

Auf das Gelände freut sich Michael Jung, das sei in Aachen immer toll, wegen des Publikums und des immer genialen Bodens. Den Kurs selbst empfindet der Multichampion als zu "kringelig". Er übte Kritik: "Wenn man so ein Gelände wie hier hat, so ein tolles, dann muss man eigentlich nicht so kringelig bauen. In einem Park wie Wiesbaden geht das nicht anders, aber hier könnte man es auch anders machen." Die schwerste Aufgabe sieht Jung an der Kombination kurz vor dem Stadion, da, wo man erfahrungsgemäß noch mal richtig Gas geben würde. "Da muss man sich richtig konzentrieren", weiß der Profi.

Dass fischerChipmunk hier im vergangenen Jahr vorne stand, setzt Michael Jung nicht zusätzlich unter Druck: "Druck hat man hier immer, man will immer gewinnen - man reitet Aachen nicht als Trainingszweck. Und ich bin schon andere geritten, diehier schon zuvor gewonnen haben." (mos)

Foto: Lutz Kaiser

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