Happy Birthday: Mona-Sophie Wieland zum 30. Geburtstag!
Es gibt wenige Menschen, die so für und mit ihrem Job leben, wie Mona-Sophie Wieland. Die Chefredakteurin von Reiterjournal und BayernsPferde feiert am Samstag, 31. Januar, ihren 30. Geburtstag. Seit fast vier Jahren prägt sie die regionalen Magazine der MatthaesMedien – und Pferde prägen ihr Leben.
Irgendetwas ist anders heute. Mona Wieland hat sich am Donnerstag in ein langes Wochenende verabschiedet. Das gibt es eigentlich nie. Mit dem Satz: „Wenn etwas Dringendes ist, bin ich natürlich erreichbar“, hat sie sich mal kurz abgemeldet. Das hat einen Grund. Am Samstag feiert sie ihren 30. Geburtstag, den ersten „runden“ im Team der MatthaesMedien, dem sie seit 2022 angehört, seit 2023 als Chefredakteurin. Und sie ist nie weg. Jedenfalls nicht so ganz.
Den Laptop legt sie nur beiseite, wenn sie auf dem Pferd sitzt. Oder wenn sie schläft, aber das dauert nicht lange, denn die ersten WhatsApp-Nachrichten setzt sie manchmal schon morgens vor sechs Uhr ab. Mit Ideen, mit Impulsen, mit Fragen zu ihren Recherchen. Für die Hefte, die Online-Auftritte, die Sozialen Medien, die dazugehören, arbeitet sie praktisch rund um die Uhr. Als Kanzler Merz neulich forderte, die Deutschen müssten mehr arbeiten, hätte man ihm mal Mona Wieland vorstellen sollen. Sie arbeitet nämlich für zwei. Selbst jetzt während ihrer vermeintlich freien Tage zum 30. Geburtstag hat sie die Antennen überall, funkt Themen ins Kollegium, die schnell im Internet gemeldet werden sollten. Wie gut, dass der Polizei jetzt nicht einfällt, das Handy am Zügel zu verbieten (wie es jetzt am Steuer des Autos passiert), denn sogar der Sattel ist ein Arbeitsplatz dieser so fleißigen jungen Frau.
Mit dem Pferdesportjournalismus ist es ja so eine Sache. Man muss das journalistische Handwerk beherrschen, das heutzutage nicht mehr nur aus guten Recherchen und spannenden Texten besteht , sondern auch aus medientechnischen Fähigkeiten, der professionellen Bearbeitung von Online-Content. Mona-Sophie Bimmel, studierte Kommunikationswissenschaftlerin, kann natürlich beides und bringt somit alles mit, was den modernen Cross-Over-Journalismus ausmacht, den die Leser und Nutzer heute erwarten. Das ist aber nur die eine Seite. Denn dazu paart sie ein pferdesportliches Fachwissen, das sie schon mit der Muttermilch aufgesogen hat. Ihre Eltern Renate Gohr-Bimmel und Jürgen Bimmel sind beide Berufsreiter. Als andere Kinder als erstes Wort Ball lernten, sprach die kleine Mona schon von Pferden. Wenn sie über Dressurreiten schreibt, hat sie das alles selbst schon einmal gefühlt.
Dass es da einen jungen Menschen im Land gibt, der guten Journalismus ebenso kann wie gutes Reiten, das ist ohne Frage ein Glücksfall für den Pferdesport im Land. Denn angemessen kritisch kann nur sein, wer die Pferde und den Sport versteht. Der kann sich was trauen, weil er eine Ahnung hat. Die Pferdehefte des Südens und diese junge Frau, sie haben sich irgendwie gesucht und gefunden.
Mona-Sophie Wieland hat einiges mitgemacht im Leben. Eine Erkrankung als Kind, mehr Operationen als Lebensjahre, ein Handicap am Bein, das geblieben ist. Sie könnte schwach sein, ist aber stark wie ein Kaltblüter am Stallhalfter. Im November vergangenen Jahres, ausgerechnet vor dem Reiterjournal-Großeinsatz in der Schleyer-Halle, musste sie wegen einer Infektion ins Krankenhaus. Das ist bei ihrer Vorgeschichte nie ganz ohne Risiko. Vom Krankenbett aus plante sie mit dem Laptop auf dem Bauch die „Extra“-Ausgaben des Turniermagazins, organisierte die Abläufe, bereitete alles so gut vor, dass ihr Team loslegen konnte. Die Ärzte ließen sie zwei Tage vor dem Turnierstart gehen, weil sie diesen Willen spürten. Andere wären noch Wochen krankgeschrieben gewesen, Mona Wieland war am Mittwoch an ihrem Arbeitsplatz im Pressezentrum der Arena. Ihr Herzblut für den Sport hat immer nur gute Werte.
Zum 30. Geburtstag wünscht das komplette Team der MatthaesMedien seiner jungen unermüdlichen Chefredakteurin viel Gesundheit, ihrem Mann Patrick weiterhin so viel Geduld und Verständnis für den Rund-um-die-Uhr-Job seiner Frau – und dass sie gut auf sich aufpassen möge. Denn was würden wir ohne sie tun?
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