Neue Wege für Annika-Berenike Dörr
Neues Jahr, neue Wege: Für die U25-Reiterin Annika-Berenike Dörr stehen in den nächsten Wochen so einige Veränderungen an. So kommt die Reutlingerin wieder zurück ins Ländle.
„Ich freue mich, ab März 2026 (Voll-)Beritt für Pferde allen Alters und Leistungsstandes sowie Training auf dem Markhof in Metzingen anbieten zu können“, erläutert Annika-Berenike Dörr voller Vorfreude und fügt hinzu: „Ich starte zunächst bewusst in einem exklusiven, kleineren Rahmen, um mich in Ruhe auf jedes neue Pferd und jeden Schüler einstellen zu können.“ Annika-Berenike Dörr zählte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Nachwuchsreitern im Ländle. 2021 wurde sie mit ihrem Erfolgspartner Salitos Vizemeisterin bei den Jungen Reitern. 2022 übertrumpften die beiden diesen Erfolg und sicherten sich in dieser Altersklasse die Goldmedaille. Hinzu kamen das Goldene Reitabzeichen sowie die Teilnahme beim iWEST Dressur Cup Finale. Gemeinsam mit Salitos meisterte sie auch den Schritt in die Dreisterne-Klasse, wo sie mittlerweile auch mit Adele so einige Platzierungen aufweisen kann.
Ende 2021 wechselte Dörr auch ihren Trainingsstandort und zog mit ihren Pferden Salitos und Adele zu Reitmeisterin Dorothee Schneider nach Framersheim, wo sie gleichzeitig auch ihr Studium in International Management per Fernstudium absolvierte. Bereits vor wenigen Wochen verkündete Dorothee Schneider, dass sie eine neue berufliche Ära antritt, ihren eigenen Ausbildungsstall verlässt und mit Beginn des Jahres 2026 mit dem Pferdezüchter und -halter Maik Kanitzky ihre gemeinsame Vision startet: ein exklusives Dressurausbildungszentrum im Gestüt Famos unter der sportlichen Leitung der Reitmeisterin. „Dorothee bleibt meine Trainerin. Es ändert sich nichts an unserer bisherigen Zusammenarbeit, außer dass ich meinen Standort nach Metzingen und sie ihren nach Syke verlagern wird. Ich bin sehr dankbar, dass Dorothee meine Trainerin bleibt und wir weiterhin regelmäßig sowohl online als auch vor Ort gemeinsam trainieren und Turniere bereisen werden. Auch und vor allem dank ihrer Unterstützung und großartigen Ausbildung traue ich mich, diesen Schritt zu wagen“, erläutert Dörr.
Auf die Frage, auf was sie sich am meisten freut, hat die 24-Jährige eine ganz klare Antwort: „Ich freue mich darauf, wieder näher zu Hause und an meiner Familie zu sein sowie auf neue sportliche Ambitionen. Ich bin sehr dankbar für all das, was ich reiterlich in den letzten Jahren dazulernen und erreichen durfte. Jetzt freue ich mich darauf, neben meinen eigenen Pferden auch mit Berittpferden aufs Turnier zu fahren sowie Schüler auf ihrem Weg – beispielsweise in Richtung Junioren-Tour – zu begleiten. Besonders die Förderung junger Reiter bereitet mir große Freude. Mein Ziel ist es, jedem Pferd meine volle Aufmerksamkeit zu schenken und mich individuell auf jedes einzustellen.“ Dabei verfolgt Dörr eine ganz klare Vision: „Die Zeit vor und nach dem Reiten ist mir genauso wichtig wie das eigentliche Training selbst.“
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