Schills Contutto macht im Großen Preis das Déjà-vu perfekt
Genau zwei Jahre ist es her, dass Alexander Schill mit seinem gewaltig springenden Chass beim Heimspiel, den Ichenheim Classics, den Großen Preis für sich entscheiden konnte. Schon damals lief es die Turniertage zuvor für den Gastgeber in Neuried durchwachsen, erst zum Abschluss fuhr der Stilist zur Hochform auf. Und auch in diesem Jahr drehte Schill vor eigenen Publikum zwar die ein oder andere starke Runde, doch nach ganz vorne reichte es nicht. Zumindest bis zum Großen Preis: Im Drei-Sterne Springen mit Stechen sattelte der Reiter aus der Landesspitze seinen Holsteiner Contutto, der in die Fußstapfen von Chass treten soll. Als Einzige blieben die beiden im Umlauf und dem entscheiden Stechen "null". Das Déjà-vu war perfekt. "Ich versuche, dass trotz all dem Organisatorischen der Sport für mich nicht in den Hintergrund rückt", erklärte Schill schon gestern. Das ist ihm gelungen. Pia Reich und Cim Air wären im vierköpfigen Stechen zwar schneller gewesen, die Stange am Boden bedeutete jedoch Rang zwei. Tabea Lausenmeyer und Chuanita folgten nach den Auftritten in Balve weiter ihrem Aufwärtstrend. Mit Platz drei vollendeten sie die Spitze. Im Youngster-Finale zuvor feierte Markus Kölz seinen dritten Sieg innerhalb von drei Tagen. Dieses Mal steuerte er den achtjährigen Shelby nach ganz vorne.
Im Viereck gaben Josephine Burger und Rafaella K heute die beste Figur ab. 68,8 Prozent brachte den S*-Sieg vor Fairtrade unter Wolf Reinhardt und Gohr-Bimmel Schülerin Jeannine Pelzer mit ihrem Brentino. (FA)
Foto: Matthaes
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