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von Florian Adam am Samstag, 15.11.2025 um 11:54

CDI4-Tour: Baden-Württemberg mischt vorne mit

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der Auftakt der klassischen Dressurtour bei den German Masters ging für Anabel Balkenhol erfolgreich zu Ende. Ihr 14-jähriger Hannoveraner High Five wird immer besser – 72,391 Prozent standen nach dem Schlussgruß im Grand Prix zu Buche. Das reichte zum Sieg, vier der fünf namhaften Richter sahen die beiden vorne. „Belly ist sehr konzentriert geritten. High Five kam mit der Atmosphäre in der Schleyer-Halle gut zurecht. Wir sind rundum zufrieden“, sagte Co-Bundestrainer Hendrik Lochthowe noch vor der Siegerehrung.

Dahinter ritten gleich zwei Reiter aus dem Ländle in die Spitze. Carina Harnisch aus Öhringen bewies vor heimischer Kulisse in ihrer ersten internationalen Saison starke Nerven. Ihr nun zehnjähriger Louisdor-Preis-Gewinner DSP Sheldon Cooper war auf Sendung – Harnisch lenkte die geballte Energie in die richtigen Bahnen. Piaff-Passage: ein echtes Highlight. 71,435 Prozent unterstrichen, dass die beiden den Sprung in den internationalen Sport, an dem viele scheitern, gemeistert haben. Die sympathische Berufsreiterin erklärt: „Das liegt an diesem tollen Pferd! Nur wegen ihm ist das alles möglich.“  Dabei hat sie heute einmal mehr ihre eigene reiterliche Klasse bewiesen.

Nachdem es vor zweieinhalb Jahren aus Oberderdingen im Badischen in Richtung Berlin auf das Gestüt Bonhomme für Moritz Treffinger ging, ist er in dieser Woche zurück in der Heimat. Mit Fiderdance lieferte der 23-Jährige eine von Harmonie geprägte Runde. Das war feines Reiten und Treffingers bester Auftritt in der German-Masters-Woche bislang! 71,218 Prozent brachten Rang drei. Sowohl Harnisch als auch der Bonhomme-Chefbereiter könnten der heutigen Siegerin morgen gefährlich werden.

Update: Beim Abtraben nach der Prüfung ist High Five durch Bewegungen auf der Tribüne erschrocken, ausgerutscht und hingefallen. Es ging noch glimpflich aus und zur Vorsicht verzichtet Anabel Balkenhol auf einen Start im Grand Prix Special.

Florian Adam (Redaktion)

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