Warendorf: Barcley, Ajana und Relax ZV WE galoppieren in der Vielseitigkeit zu den Titeln
Auch in der Vielseitigkeit wurden heute mit den abschließenden Ritten durchs gewohnt anspruchsvolle Warendorfer Gelände die Champions gekürt. Mit wahrer Konstanz präsentierte sich auch in der letzten Teilprüfung des Finales der, von Gerd Neukäter gezogene, Buster Moon-Nachkomme Barcley. Nach der 9,0 in Dressur und Springen zeigte sich der Hannoveraner-Wallach, gekonnt und fein vorgestellt von Anna Lena Schaaf, auch im Cross von seiner besten Seite und wurde für eine gelungene Runde auch hier vom Richtergremium mit der glatten Neun belohnt, was ihm den Titel des Bundeschampions der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde einbrachte. Vize-Championesse wurde, mit der 8,8 im Gelände unter dem Sattel von Jerome Robine die, aus einer Escudo I-Mutter stammende Diacontinus-Tochter Die Elli aus der Zucht der ZG Matthias und Annette Bug. Mit der Höchstnote des Tages, nämlich der 9,1, die für einen bereits sehr ausbalancierten Ritt mit viel Übersicht vergeben wurde, konnte sich die, von Pia Leuwer bestens präsentierte, Cascadello I-Tochter Challenge (MV Lando xx, Z.: und B.: Gestüt Fohlenhof) auf Platz drei im Ranking nach vorn schieben. Mit einer 8,5, die aus einem sehr harmonischen Ritt im Cross resultierte, wussten auch Sven Lux und der, im Besitz des Haupt- und Landgestüts Marbach stehende Zauberdeyk-Sohn Berlioz (MV Heuberger, Z.: Monika Mittermeyer einmal mehr zu überzeugen. Der Bundeschampion der Trakehner bewies unter seinem Ausbilder erneut seine herausragende Rittigkeit und beendete das Finale auf dem starken sechsten Platz. „Berlioz ist sehr fein zu reiten und nie hengstig. Er arbeitet immer gut mit und es hat auch heute viel Freude gemacht“, so Sven Lux. Emma Brüssau und ihre selbst gezogenen Karajan-Tochter Khaleesi kamen mit einer Wertnote von 7,8 aus dem finalen Gelände, was im Abschluss-Ranking Platz sieben bedeutete. „Mich hat es sehr gefreut, wie cool sie diese besondere Atmosphäre gemeistert hat. Ich glaube auch, dass sie für den großen Sport geeignet ist, weshalb mich auch die 9,0 für die Perspektive am ersten Geländetag sehr gefreut hat“, so Brüssau in ihrem Fazit.
Im Feld der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde gab es kein Vorbeikommen an Julia Krajewski, die in allen Teilprüfungen ihre Routine ausspielte. Im technisch schweren Gelände, einer Geländepferdeprüfung der Klasse M, zeigte die Olympiasiegerin von 2021 mit der, von Eckhard Kögler gezogenen Karajan-Tochter Ajana (MV C-Trenton Z) eine sehr flüssige und wie an der Schnur gezogene Vorstellung, die den Richtern eine 9,1 wert war, was in der Endabrechnung den Titelgewinn für die schicke Stute bedeutete. Ebenfalls zügig und sauber durchs Gelände ging es für Krajewski und Diaconthierra von Diacontinus (MV Heraldicus) aus der Zucht und im Besitz von Alexandra Schwegmann – zuletzt stand die 8,7 auf der Anzeigetafel und damit der Titel der Vize-Championesse auf dem Erfolgskonto. Die Bestnote am Finaltag brachten mit der 9,2 für einen besonders harmonischen Ritt Libussa Lübbeke und ihre ebenfalls von Diacontinus stammende Daroca de Rioja FRH (MV Con Sherry) aus der Zucht von Georg Ludzuweit ins Ziel. Eine großartige Leistung, die einen ordentlichen Sprung nach vorn im Ranking, nämlich auf den dritten Podiumsplatz bedeutete.
Bei den fünf- und sechsjährigen Vielseitigkeitsponys ließ sich, der von Hannah Weinkopf, mit einer Wertnote von 8,2, bereits in der Dressur bestens in Szene gesetzte Rob Roy van het Klavertje- Sohn Relax ZV WE aus der Zucht der ZG Vahrmann und im Besitz der Ponyzucht Hollenbach GbR auch im abschließenden Gelände den Titel nicht mehr nehmen. Eine souveräne Runde brachte die 8,3 von Seiten der Richter ein, was den Sieg für den sechsjährigen Hengst bedeutete. Stark, nicht nur aus baden-württembergischer Sicht unterwegs, war auch Merle Hoffmann, die für ihren feinen Ritt im anspruchsvollen Cross mit der Grande Grey-Tochter Prima Rubina (MV Constantin) aus der Zucht und im Besitz von Friedrich Kuhlmann eine Wertnote von 7,7 erhielt, womit das Paar einen gewaltigen Sprung nach vorn im Ranking machte und sich auf Platz zwei einreihte. Die Glück Auf A-Tochter Assenmachers Glücksfee (FS Don´t Worry) aus der Zucht von Michael Assenmacher und im Besitz von Anika Parthey, galoppierte unter dem Sattel von Antonia Dewes mit einer 7,2 ins Ziel und konnte sich so auf dem dritten Finalplatz einreihen. (Foto Lafrentz: Julia Krajewski/Ajana)
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