Marschall Zweiter im Preis der Stadt Mannheim
Die letzten Tage auf dem Mannheimer Maimarkt fehlte es bei Marcel Marschall ein bisschen am letzten Quäntchen Glück - aber am Montag im "Preis der Stadt Mannheim" klappte (fast) alles: In dem 1.50 Meter-Springen, das für die Weltrangliste zählt, platzierte sich Marschall im Sattel seiner Crystal auf Rang zwei; nur geschlagen von Jörne Sprehe und der pfeilschnellen Luna.
Zuvor stand auf dem Maimarkt das Barrierenspringen auf dem Programm: An Höhenluft sind die Eidgenossen gewöhnt: „Es ist ein super Gefühl, hier zu gewinnen!“ erklärte die Schweizerin Barbara Schnieper gestern nach ihrem Sieg, sichtlich glücklich und stolz, dass sie im Sattel von Dickens, einem elfjährigen Wallach aus niederländischer Zucht, im MVV-Reitstadion das Barrierenspringen um den Preis der Heinrich-Vetter-Stiftung gewinnen konnte. Als Einzige übersprang das Paar im dritten Stechen 1,95 Meter und holte sich 2240 Euro Preisgeld. Zweiter wurden Vladimir Tuganow (Russland) und sein Hengst Tulum, die im dritten Stechen am letzten Hindernis eine Stange abwarfen.
Der im Raum Stuttgart lebende Syrer Mohamed Mogheeth Al Shehab belegte mit Galina nach einem Abwurf im zweiten Stechen den dritten Rang, Lokalmatador Armin Schäfer mit Manhatten Blue landete auf Rang vier. Schäfer ist übrigens der einzige Mannheimer überhaupt, der einmal die „Badenia“ gewonnen konnte: das war im Jahr 2004 auf seinem Liberty Boy. Die „Badenia“, ein Springen mit Mannheimer Seele, ist am Dienstag der Schluss- und Höhepunkt der Maimarkt-Springwettbewerbe. (rok/Foto: Frieler)
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