Flatley ist zurück im Land
Es ist ein Pferd mit einer besonderen Geschichte: Nachdem der Reinländler Flatley seine Ausbildung zunächst bei Matthias Bouten, dem heutigen Chef-Bereiter im Stall der Familie Meggle, und daraufhin bei der Weltranglisten-Ersten Isabell Werth genoß, kam er nach Baden-Württemberg in das Gestüt Neuhaus unter den Sattel von Meike Lang. Der Zweitplatzierte des Nürnberger Burg-Pokals von 2011 sammelte gemeinsam mit der Dressurausbilderin aus Murrhardt Siege und Platzierungen bis zum Grand Prix Special. Doch seit Lang im vergangenen Jahr mit dem Fürst Piccolo-Sohn im Gepäck zu Andreas Helgstrand nach Dänemark wechselte, war es ruhig um den 15-jährigen Hengst geworden.
Am heutigen Tag kehrte er nun ins Ländle zurück. Zukünftig wird eine der erfolgeichsten U25 Reiterinnen des Landes in seinem Sattel Platz nehmen. Die Besitzer-Familie Graf hat Flatley Ann-Kathrin Lindner anvertraut, die so in der kommenden Saison neben ihrem Sunfire ein zweites Drei-Sterne-Pferd zur Verfügung hat. Auch ein Einsatz im Piaff Förder-Preis scheint schon jetzt für die Neupaarung denkbar, doch dieser Einsatz wird in Abstimmung mit Bundestrainer Sebastian Heinze besprochen. Erstmals öffentlich treten Lindner und Flatley bereits bei den Pforzheimer Dressurtagen auf - so der bisherige Plan. Die iWest Dressur Cup-Siegerin von 2018 wurde zuletzt von Olympiasieger Martin Schaudt als "ein riesen Talent für den Grand Prix-Sport" bei ihrem Auftritt in Bisingen bezeichnet. (FA)
Foto: (OK) Um Flatley war es im vergangenen Jahr ruhig geworden.
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