Roys Grand Prix-Sieg vor großer Kulisse
Olympiasieger Martin Schaudt ist ein Mann ehrlicher Worte. Im kommentierten Grand Prix, der einzigen Dressurprüfung von Bisingen-Hohenzollern, nahm einer der erfolgreichsten Ausbilder im Land kein Blatt vor dem Mund. Zu wenig Risiko, geringe Bewegungsqualität und fehlenden Saft erkannte der Profi bei manch Teilnehmer zurecht. Und dennoch wusste Schaudt auch die herausgerarbeiteten Vorzüge zu loben. Wie beispielsweise beim späteren Siegerpaar, dem Württemberger Roy und Bärbel Eppinger: "Bärbel ist eine ganz starke Reiterin. Sie wusste vor dieser ungewohnt beeindruckenden Kulisse die Vorzüge ihres Roys in den Mittelpunkt zu stellen, großes Kompliment!" Große Fortschritte zum Vorjahr bezeugte Schaudt auch dem späteren Zweitplatzierten Paul Schmid und seinem Royalito. Im mit acht Pferden besetzten Starterfeld reihten sich Cordula Holz und D'Artagnan auf Rang drei ein. Nicht zuletzt die Kommentierung des Älbers machte den Grand Prix von Bisingen kurzlebig und interessant bis zum Schluss.
Im ersten Durchgang des Gruppenvoltigierens S** hatten die Landesmeister von 2017 und 2018 aus Mühlacker solchen Grund zum Jubeln, dass selbst die Werbewand der Kiss & Cry Area zu Fall gebracht wurde. Eine tadellose Kür brachte der Truppe um Antonia Schubert die Wertnote 8,552. Da hatte auch die extra aus dem 670 km entfernten Krumke (Sachsen-Anhalt) angereiste Gruppe auf Platz zwei das Nachsehen. (FA)
Foto: D. Matthaes
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