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von Leonie Wolff am Sonntag, 11.05.2025 um 20:55

Nürnberger Burg-Pokal: Marie-Claire Olm ist auf dem Weg zur Burg

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung: Marie-Claire Olm  /  © Wolff

Es war der Finaltag des Winnender Springturniers, an dem ein Highlight das nächste jagte. Die Ausschreibung hatte sich jedoch im Vergleich zum vergangenen Jahr vor allem in einer Sache geändert: Die Serie des Nürnberger Burg-Pokals machte halt auf dem großen Winnender Springplatz, der heute den Baden-Württembergischen Springjunioren eine geeignete Bühne bot. 

In diesem Jahr ist das Feld der U18-Reiter nicht nur äußerst breit, sondern ebenfalls mit einem enorm hohen Potential aufgestellt. Daher lieferten sich auch heute, wie bereits in Tübingen, die Nachwuchstalente ein wahrliches Kopf-an-Kopf Rennen. Angeführt wurde die Ehrenrunde schlussendlich von keiner geringeren als von der Teilnehmerin des HGW-Bundesnachwuchschampionats Anfang des Jahres Marie-Claire Olm. Erneut sattelte Olm ihren nun siebenjährigen Don El Chapo, mit dem sie vor wenigen Wochen ihr erstes S*-Springen bewältigen konnte. Von Beginn an legte sie ihre Runde mit genügend Tempo einer feinen Führung und der nötigen Übersicht an, sodass das Richterduo, bestehend aus Helmut Hartmann und Angelika Liedle, die Traumrunde mit einer 8,8 benoteten. Als viertes Starterpaar legten sie damit ordentlich vor und setzte die nachfolgenden Starter ordentlich unter Druck. „Ich bin sehr dankbar, mit meinem jungen Pferd hier nun siegreich zu sein und hoffe, dass ich nun auch weitere Pferde im Nürnberger Burg-Pokal vorstellen kann.“, damit meint die Auszubildende des Gestüt Dobel so einige weitere Nachwuchshoffnungen ihrer Ausbildungsstätte, die in den höheren Klassen Fuß fassen und ebenfalls in den Qualifikationen zum Nürnberger Burg-Pokal an den Start gehen sollen. Für ihren "Don" soll es nun aber erstmal entspannt weitergehen.

Mariella Paravia und ihr Conrad.  /  © Wolff

Bis zum Schluss sollte Olm also ungeschlagen bleiben, wenn ihr auch einige Reiter verdächtig nahekamen. Unter anderem die am Ende zweitplatzierte Vroni Grüber, die ihren ehrgeizigen Schimmel Calle Max präsentierte. Gleichmäßig und flüssig pilotierte sie den Württemberger aus der Zucht von Hans Zollmann durch den Parcours von Oliver Barthel. Eine verdiente 8,7 war der Lohn. Das Podium wurde komplettiert von einer Reiterin aus Boll, sowie einer Reiterin aus Kraichtal. Genauer gesagt lagen Pauline Schmid und Mariella Paravia am Ende punktgleich mit einer Wertnote von 8,6 auf dem Bronze Rang. Auch der fünfte Rang sollte doppelt besetzt werden. Zum einen von der für das Reitzentrum Frese Immenhöfe startende Elisa Hoffmann und ihre dunkle, flinke Stute Elisha, die den Winnender Platz wohl aus ihrer Zeit unter dem Sattel von Markus Kölz kennen sollte. Belohnt wurde das Paar mit einer Wertnote von 8,5. Gleichermaßen sahen die Richter Lena Habisreutinger auf dieser Position. Sie hatte auf ihren Erfolgspartner Attack van’t Koningshof gesetzt, mit dem sie wieder einmal eine souveräne Runder zauberte. In Tübingen in der ersten Qualifikation auf dem Silberrang gewesen, sprang Colin Sorg auch in dieser Qualifikation erneut in die Platzierung, welche wertvolle Punkte für das Finale in der Schleyerhalle liefert. Ihm vergaben die Richter die Grund- und Endnote von 8,4, über die sich Sorg im Sattel seines Württemberger Schimmels sichtlich freute. 8,4 hieß auch das Urteil für das junge Talent vom Hasenhof. Luisa Sophie Roth sattelte für dieses Springen den zehnjährigen Nachkomme des Quintero’s Cassiny Bruno. 

Des weiteren platziert waren Maxie Luise Maier, Julie Wilhelm, Klara Enzinger und Mara Götz. Alle gemeinsam teilten sie sich den neunten Rang mit der Wertnote von 8,3.

 

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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