Karlsfeld: Tina von Briel siegt in der Einlaufprüfung zum iWEST-Cup
Prominente Starter kämpfen derzeit beim großen Dressurturnier im oberbayerischen Karlsfeld um Siege und Platzierungen. Fünf Tage ist derzeit der Reiterhof Pickl Treffpunkt für die besten Dressurreiter aus Bayern und auch darüber hinaus.
Für einen Überraschungssieg sorgte Lisa Maria Klössinger in der Intermediaire II. Die Landshuterin setzte sich mit ihrem KWPN-Wallach Gio an die Spitze und das auch noch mit einem deutlichen Abstand. Die silberne Schleife holte sich der Ex-Bayer Maximilian Keller, der jetzt für den Laubenheimer RV an den Start geht und seinen bewährten Rugby gesattelt hatte. Dritte im Bunde wurde Championatsreiterin Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen mit Discover. Den zwölfjährigen Rheinländer hatte die amtierende Olympiasiegerin von ihrem Bruder Benjamin Werndl übernommen und wird ihn künftig vorstellen. Erst seit Mai letzten Jahres sitzt Jessica von Bredow-Werndl im Sattel des schicken Fuchwallachs.
Zum ersten Mal geht bei dieser Veranstaltung in Karlsfeld eine Qualifikation zum iWEST Dressurcup über die Bühne und in diesem Jahr macht der Cup sogar hier seinen Auftakt. Weitere Stationen in Winterlingen, auf dem Gestüt Birkhof (beides in Baden-Württemberg), beim Waldhauser Hof in Sauerlach und auf dem Gut Winkelacker in Ingolstadt folgen.
Die Einlaufprüfung in Karlsfeld, eine Intermediaire I, gewann Tina von Briel (RZ Frese Immenhöfe) mit Tallahassee. Auf Rang zwei fand sich Alexandra Mayr vom PSV Amperland mit Feaky Friday wieder, die sich heute auf eine ganz besondere Ehrung freuen darf: Am späten Nachmittag wird der Profireiterin das Goldene Reitabzeichen überreicht. Drittplatziert in dieser Prüfung wurde Saskia Löwel (RSG Engelberth) mit Fürstenballerina Live.
Auch eine Dressurprüfung der Klasse S* stand auf dem Programm und hier setzte sich Franz Trischberger von der TSG Hofgut Allerer mit Vitali an die Spitze. Den zweiten Platz erritt sich Stefanie Schatz-Weihermüller vom Horseteam Bayreuth, die Le Charmeur vorgestellt hatte, gefolgt von Franz Trischberger und Connery.
Ein Prix St. Georges war als Prüfung der FRB „Don’t worry – be happy“-Tour ausgeschrieben worden. Die goldene Schleife sicherte sich hier Carla Marie Porsch vom RFV Münchingen mit Santa Clara. Auf dem Silberrang fand sich Emily Schardey von der TSG Hofgut Allerer mit ihrem Tamburin Man wieder und auf Platz drei rangierte am Ende Jula Ohms vom RV Hachinger Tal mit Zaphir.
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