DJM: Alina Hahn knapp geschlagen im Bundesnachwuchschampionat
Noch vor wenigen Wochen stand sie im Finale des Nürnberger Burg-Pokals der baden-württembergischen Dressurjunioren ganz vorne, in München reichte es nun nicht ganz zum Sieg: Alina Hahn schnappte sich mit ihrer erst siebenjährigen Riana einen starken zweiten Platz im Bundesnachwuchschampionat der Children. Die EM-Vierte hatte mit ihrer Württemberger-Stute aus der Zucht von Franz Kohler bereits in den ersten beiden Wertungsprüfungen (Dressurreiterprüfungen der Kl. L) mächtig gepunktet: Die erste Wertungsprüfung hatte das Paar aus Leonberg mit 8,5 klar gewonnen, in der zweiten Prüfung gab es dann sogar die Wertnote 8,8 – was Platz zwei bedeutete nachdem Michelle Moß (Weser-Ems) mit 9,0 knapp an ihr vorbei gezogen war. Das Finale der besten Drei mit Pferdewechsel versprach spannend zu werden. Nach einer 8,2 mit ihrer eigenen „Renate“, zeigte Hahn auch im Sattel der Konkurrenten-Pferde Dancing Queen (Wertnote 8,3) und Lavissaro (Wertnote 8,6) ihr großes Talent. Am Ende musste sie sich knapp der für Weser-Ems startenden Michelle Moß geschlagen geben. Moß erhielt im Sattel von Riana eine 8,9, auf ihrer eigenen Dancing Queen eine 9,0 und mit Lavissaro sogar eine 9,3. Letzterer wurde mit seinen gerade Mal sechs Jahren auch bestes Pferd im Feld. Seine Reiterin Olivia Schmitz-Morkramer aus Schleswig-Holstein wurde Dritte im Endranking. (akb)
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