Georg von Stein Deutscher Meister der Vierspänner
Trotz geliehener Marathon-Kutsche, anderem Dressurwagen und wegen des bevorstehenden WM-Start anders zusammengestelltem Gespann hat Georg von Stein das Kunststück fertiggebracht, den Titel Deutscher Meister der Vierspännerfahrer zu gewinnen. Den hatte der Hesse schon 2014 und 2016 geholt. Er war der Einzige der drei für die WM nominierten Vierspännerfahrer, der nach Donaueschingen gekommen war. Das hat sich für ihn gelohnt. Denn hinter dem Derby- und Kombi-Sieger Josef Dobrovitz aus Ungarn wurde Georg von Stein jeweils Zweiter.
Deutscher Vizemeister wurde der Westfale Dirk Gerkens vor dem Rheinländer René Poensgen, dem Sieger im Hindernisfahren. Als Vierter hat Markus Stottmeister aus Sachsen-Anhalt auf sich aufmerksam gemacht, der wie die Nordbadenerin Katharina Abel Mitglied im Perspektivkader der Vierspänner ist. Katharina Abel, Fünfte der Meisterwertung, verpasste nur knapp den Einzug in die Siegerrunde im Parcours. Sebastian Heß, der im vorletzten Geländehindernis ausgeschieden war, musste diese letzte Prüfung leider auslassen. Dadurch verpasste Baden-Württemberg die Platzierung im Länderpokal. Bei der Siegerehrung der Deutschen Meister stellte Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly die Unterstützung auch der Stadt bei den Vorbereitungen auf die Europameisterschaft der Vierspänner im August 2019 in Aussicht. Sieger bei der EM 1977 war übrigens wie 2018 ein Fahrer aus Ungarn. (heo)
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