Weihegold lässt im Grand Prix die Konkurrenz abblitzen
Es war einer der bestbesetzten Grand Prix-Prüfungen in der Geschichte des CHI Donaueschingens. Mit Spannung wurde das Duell zwischen der zweifachen Weltcup-Finalsiegerin Weihegold OLD unter Isabell Werth sowie dem Deutschen Meister Cosmo und Sönke Rothenberger erwartet. Da war kein Platz mehr frei ums Viereck im Schlosspark. Und Werth hatte vorzulegen. Mit der Perfektion nahen Piaffen und Passagen, kleinsten Pirouetten und fehlerfreien Serienwechseln blieb Europameisterin "Weihe" ganz souverän. 82,652 Prozent galt es dann zu schlagen. Doch beim ersten Auftritt von Sönke Rothenberger und Cosmo seit den Deutschen Meisterschaften von Balve hatte der elfjährige Van Gogh-Sohn die Augen wahrlich offen. Gleich zu Beginn hatte Rothenberger nach deutlichem Scheuen vor der kurzen Seite beide Hände voll zu tun, um seinen Bewegungskünstler im Viereck zu behalten. Immer wieder auftretende Spannung, wie unter anderem in den Zick-Zack-Traversalen verhinderten den möglichen Angriff auf die Spitze - 76,196 Prozent gabs dennoch dank den gewohnten "Cosmo-Wow-Momenten."
"Das Viereck hier mit all den nahe sitzenden Zuschauern ist nicht ganz so leicht für Cosmo. Aber er hat gezeigt, dass er topfit ist. Warten wir den Special morgen ab - ein bisschen Zeit ist noch bis Tryon", gab Bundestrainer Jonny Hilberath seinen Schützlingen Deckung. Die Gunst der Stunde nutzte Jessica von Bredow-Werndl, die ihre Zaire frisch und mit Zug nach vorne präsentierte. Mit 76,413 Prozent schob sich die feinreitende Olympiakader-Reiterin zwischen die beiden Favoriten. (FA/Foto: Frieler)
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