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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 14.02.2025 um 13:50

In den Startlöchern: Die World Cup Finals in Basel

Die FEI World Cup Finals in Basel nähern sich in großen Schritten.  /  © frei

„Der Ticketvorverkauf läuft hervorragend. Der Sonntag ist schon ausverkauft und auch an den weiteren Veranstaltungstagen gibt es nur noch wenige Restkarten“, freute sich Dr. Thomas Straumann, Organisator und Verwaltungsratspräsident der CHI Classics Basel. Und schon bald ist es soweit: Zwischen dem 2. und 6. April gehen in der Basler St. Jakobshalle die FEI World Cup Finals 2025 im Dressur-, im Springreiten und im Voltigieren über die Bühne. „Für Basel ist das ein sehr bedeutender Anlass, weil wir in der Schweiz bei Titelkämpfen noch nie drei Disziplinen im Pferdesport am selben Ort durchgeführt haben“, setzte dr. Thomas Straumann bei der ersten Presse-Konferenz fort. Die Organisatoren der CHI Classics Basel hatten sich vor drei Jahren für die Durchführung dieses Großanlasses beworben und auf Anhieb den Zuschlag erhalten. Nach 1996 und 2010 in Genf steht somit 2025 der dritte World Cup Final der Springreiter in der Schweiz auf dem Programm. Für die Disziplinen Dressur und Voltige wird es eine Premiere sein. „Wir dürfen uns auf ein exquisites Teilnehmerfeld freuen und auch junge Reiterinnen und Reiter haben die Chance, teilzunehmen“, erläuterte Andy Kistler, Vizepräsident der CHI Classics Basel. Dabei dürfen sich die Reitsportbegeisterten unter anderem auf die Dressurqueen Isabell Werth freuen, die als Turnierbotschafterin bei der heutigen Pressekonferenz zu Gast war. Schon vor Ende der Qualifikation kann Werth fest mit einem Finalticket rechnen. Für das Finale plant die Dressurqueen Quantaz. „Wendy hat sich nach ihrer tollen Saison 2024 und den Olympischen Spielen nach wie vor eine Pause verdient. Quantaz ging bei den letzten Turnieren toll. Besonders hier in Basel scheint er sich wohlzufühlen, was mich freut. Er ist eigentlich nicht das typische Hallenpferd“, erläuterte Isabell Werth. Schon Anfang Januar hatten die beiden die Weltcup-Qualifikation in Basel angeführt. Werth fügt hinzu: „Die Entwicklung vom Weltcup ist beeindruckend. Mittlerweile hat es sich zum Highlight der Hallensaison, ja einem echten Zuschauermagnet entwickelt. Der Dressursport hat vom Weltcup ebenso sehr profitiert. Die Stimmung bei den Küren ähnelt teilweise der in einem Fußballstadion. Das reißt dann auch Reitsportfremde mit“. Dabei hob Werth auch die Bedingungen in Basel hervor. Isabell Werth blickt im World Cup Final bislang auf fünf Siege. Folgt in Basel der Gesamtsieg Nummer sechs? Wir werden es am Samstag, den 5. April 2025 wissen.

Einer, der noch um eine Finalteilnahme bangen muss, ist Steve Guerdat. „Weil ich für Basel noch nicht qualifiziert bin, schlafe ich aktuell nicht so gut. Ich muss in Göteborg mein Bestes geben, um an den Weltcupfinals mit dabei sein zu können“, erläuterte Guerdat, der die World Cup Finals von 2015, 2016 und 2019 angeführt hatte. Dem 42-Jährigen bedeuten die World Cup Finals viel. So habe ihn dieser Anlass schon als Kind angetrieben und für den Pferdesport motiviert. „Ich möchte das Weltcupfinale nochmal gewinnen“, erläuterte Guerdat. In einem Aspekt sind sich Werth und Guerdat einig, die Bedingungen in Basel. „Basel bietet für den Pferdesport perfekte Bedingungen. Die Boxen sind sehr groß. Das Team möchte die Bedingungen immer weiter verbessern, was keine Selbstverständlichkeit ist“, lobte Isabell Werth. Dabei trafen die beiden Multichampions wahrlich eine Herzensangelegenheit des Teams von Basel. „Wir wollen die besten Bedingungen für alle Teilnehmer bieten. Die Hauptdarsteller sind die Pferde. Sie sollen sich wohlfühlen. Wir versuchen alles, um das zu erreichen“, fasste dr. Thomas Straumann zusammen.

Ein besonderer Launch

Der Start der FEI World Cup Finals 2025 in Basel am zweiten April 2025 ist zugleich die öffentliche Einführung des Projekts „R-haltenswert“. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Erhaltung und Förderung des kulturellen Wissensschatzes rund um den Pferdesport, die Pferdezucht und die Weitergabe wertvollen Wissens alter Meister. Absolut fairer, harmonischer und zu jeder Zeit am Wohl der Pferde und mit Ihnen verbundenen Menschen orientierter Umgang ist die Maxime dieser von Viktoria Auracher und André Hascher verwirklichten Initiative. Diese klare Ausrichtung verbindet das Projekt „R-haltenswert“ mit dem traditionellen Turnier „Longines CHI Classics Basel“ und somit auch mit den nun hier an diesem Ort, der St. Jakobshalle in Basel, stattfindenden FEI World Cup Finals. Die Möglichkeit, bei der Premiere von „R-haltenswert“ unmittelbar in Basel in das Licht der Öffentlichkeit zu treten und somit Teil dieser weltweit bedeutendsten Veranstaltung im Pferdesport des Jahres 2025 zu sein, betont die Wichtigkeit der Erhaltung dieser von „R-haltenswert“ als Zielbestimmung herausgegebenen Fairness und Harmonie im Pferdesport. Kein Pferdeliebhaber dieser Welt möchte unfairen, unharmonischen oder gewaltsamen Umgang mit Pferden dulden. Vielmehr möchte sich jeder an der Schönheit und Anmut der Pferde und des Reitsports erfreuen. Dieser gelebten Passion, die alle reitsportbegeisterten Gäste dieser Veranstaltung verbindet, entspricht auch die seit je her anlässlich der Longines CHI Classics Basel verfolgten Philosophie harmonischen, fairen Spitzensport auf höchstem Niveau im Einklang mit dem Sportpartner Pferd zu einem nachhaltigen und unvergesslichen Erlebnis für Teilnehmer, Zuschauer und alle weiteren Beteiligten zu machen. Vor diesem Hintergrund nimmt es nicht wunder, dass der Veranstalter auf Initiative von Thomas Straumann persönlich das Projekt „R-haltenswert“ zum offiziellen Partner der FEI World Cup Finals 2025 in Basel auserkoren hat.

Weitere Informationen, Tickets und den Zeitplan finden zum Weltcup-Finale finden Sie hier.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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