Münster: Top5-Platzierung für Anna Magdalena Scheßl
Es ist soweit: Die DERBY Stars von Morgen Saison findet an diesem Wochen im Rahmen des Agravis Cup in Münster ihren Abschluss. Die Serie Derby Stars von Morgen ist in Bayern entstanden und hat sich mittlerweile schon längst bundesweit etabliert. Dabei bietet die Serie für junge Grand Prix Pferde sowie U25 Reiter eine besondere Plattform. Die Finalteilnehmer stellen sich aus dem Halbfinale Nord und Süd zusammen, wobei in diesem Jahr sehr auffällig ist, dass nur wenige Finalisten aus dem Süden die Reise nach Münster angetreten haben. Im Vergleich dazu gilt es Anna Magdalena Scheßl an diesem Wochenende mit ihrer Württembergerin Dubary die Daumen zu drücken. Die Schülerin von Pieter van der Raadt hatte die weite Reise nach Münster angetreten. Und der Aufwand sollte belohnt werden. Das Erfolgsduo, welches seit Anfang 2024 in Baden-Württemberg beheimatet ist, knackte auf Anhieb die magische 70 Prozentmarke und reihte sich mit 70,3 Prozent auf Rang fünf ein. Dabei überzeugten die beiden mit einer frischen Vorstellung, wobei die Highlights unter anderem in den fließenden Trabseitengängen, einer top zentrierten ersten Galopppirouette und den sicheren Serienwechseln lagen. Auch die Piaff-Passage-Tour gelang eigentlich sehr ausdrucksvoll und akzentuiert. Hier und da schlich sich ein ungleichmäßiges Abfußen im Hinterbein ein. Auch gingen in der zweiten Galopppirouette ein paar Punkte verloren, als die Stute diese leicht überdrehte. Dennoch weckte die heutige, starke Runde schon Vorfreude auf das morgige Finale!
An die Spitze setzte sich heute Nadine Plaster mit Shiva NRW. Plaster punktete sich mit einer sehr sicheren Runde zu tollen 73,6 Prozent und knüpfte damit an ihren tollen Erfolg aus der Frankfurter Festhalle an. Dort hatte sie das Louisdor Preis Finale auf Rang drei beendet. Der Dressurausbilderin, die lange Jahre im Ländle beheimatet war, gilt es morgen natürlich auch die Daumen zu drücken. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bianca Nowag-Aulenbrock mit Fürst Fabrice OLD (72,2 Prozent) und Florine Kienbaum mit Estella (71,4 Prozent). Im Grand Prix, der Qualifikation für den morgigen Grand Prix Special, meldeten sich Hayley Beresford und ihr Javino nach einer Pause zurück. Die beiden punkteten sich mit einer schönen Runde zu 69 Prozent, was schlussendlich nur für den ärgerlichen ersten Reserveplatz reichte. Der Sieg in dieser Prüfung ging an Ingrid Klimke mit Freudentänzer (73,8 Prozent) vor Bianca Nowag-Aulenbrock mit Queolito (72,9 Prozent) und Ann-Christin Wienkamp mit Imposant (71,6 Prozent).
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