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Donnerstag, 05.07.2018 um 09:42

Donaueschingen: Neuheiten dank früherem Termin

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Verlegung des 62. Internationalen Reitturniers Donaueschingen von Mitte September auf Mitte August (wegen der Ende August beginnenden Weltreiterspiele in den USA) wirkt sich auf Programm und Teilnehmer aus. Ein ähnlicher Effekt wird im Jahr darauf für die Europameisterschaft der Vierspännerfahrer erwartet, die ebenfalls bereits im August in fürstlichen Schlosspark ausgetragen wird.

Mitte August 2018 werden in Donaueschingen nicht nur Kandidaten für die Weltmeisterschaften der Vierspänner in Tryon (USA) gesichtet, sondern auch Spring-und Dressureiter nochmals getestet. Das Teilnehmerfeld ist daher attraktiver als in den Vorjahren.

Aus etwa fünf WM-Kandidaten fürs Fahren werden am Sonntag vom DOKR-Fahrausschuss nach den Deutschen Meisterschaften der Vierspännerfahrer diejenigen drei nominiert werden, die in Tryon die deutschen Farben vertreten. Sie werden dabei ihre WM-Gespanne einsetzen. Die Kutschen der drei Nominierten werden von Donaueschingen nach Rotterdam gefahren und von dort per Schiff in die USA verfrachtet. Die Pferde werden per Flieger nachkommen.

 

Dass WM-Kandidaten für Dressur und Springen mit ihren WM-Pferden anreisen, ist nicht zu erwarten. Aber auch mit „Zweitpferden“ werden sie packenden Sport liefern. Diese Erwartung hat Sonja Pilton, die ab 2018 das Ressort Dressur betreut. Sie rechnet mit den Starts von Isabell Werth, Nadine Capellmann, Ingrid Klimke, Jessica von Bredow-Werndl und deren Bruder Benjamin sowie von Kristina Broering-Sprehe. Die wird laut Veranstalter Kaspar Funke ihren wieder genesenen Hengst Desperados satteln. Auch Lisa Müller, Charlotte Münch-Rummenigge und Jill de Ridder werden sich der Konkurrenz stellen. Für Ponyreiter U 16 und Dressureiter U 25 gibt es als Neuheit eine Kür mit Musik.

 

Bei den Springreitern werden ebenfalls international erfahrene Profis mit aufstrebenden Nachwuchsreitern konkurrieren, aber auf mehr Konkurrenz aus dem Ausland treffen. Denn auch für die ist das Turnier 2018 ein willkommener letzter WM-Test. Anfragen liegen laut Kaspar Funke bereits vor aus Südamerika, dem Mittleren Osten und sogar dem Fernen Osten.

 

Für die Buschreiter ist Donaueschingen keine Sichtung. Deren Disziplin wird trotzdem weiter aufgewertet. Für die Düsseldorferin Claudia Kirchhoff-Pauly, die zusammen mit Gerd Haiber diese Sparte erstmals koordiniert, ist die Kombinierte Wertung aus einer Springprüfung Klasse A am Donnerstag Vormittag und einer Gelände-Prüfung Klasse M am Donnerstag Abend ab 20 Uhr unter Flutlicht eine interessante Neuheit. Angesagt haben sich dazu bereits Michael Jung und Ingrid Klimke.

 

Oberbürgermeister Erik Pauly sieht  dem Reitturnier 2018 mit Optimismus entgegen, das wie die Musiktage zu den Großen Events seiner Stadt zählt. Er zeigte sich sehr erleichtert, dass „die über Wochen holperigen Meldungen über die Vertragskündigung des Fürstenhauses“ zu Ende sind und das Turnier nicht mehr gefährdet ist. In dem für 15 Jahre bis 2033 abgeschlossenen neuen Vertrag über die unentgeltlich Nutzung des Geländes im Schlosspark für die Turniere sind erstmals auch die für das Fahren benötigten Flächen enthalten. „Die gesamte Thematik ist damit gelöst“, so Pauly, „ die Austragung der Turniere gesichert - auch die Europameisterschaft der Vierspännerfahrer 2019.“ Für die sollen die erforderlichen Voraussetzungen im Dressurbereich, bei den Vorbereitungs- und Abfahrplätzen und bei den Gelände-Hindernisseen bereits 218 geschaffen werden.

Eine Aufwertung des Turniers bedeutete für Kaspar Funke, dass zusätzlich zum SWR erstmals auch das Entertain TV umfangreich aus dem Schlosspark übertragen wird.                                                                                                                    

heo

(Foto: Roger Müller )

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