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von Maria Jürgens am Sonntag, 06.10.2024 um 20:52

Bisingen-Hohenzollern: Ricardo Benzinho Karle Costa gewinnt den Großen Preis

Riesenerfolg für Ricardo Benzinho Karle Costa: Mit Kirocco siegt er im Großen Preis.  /  © Roger Müller

Mit dem Großen Preis ging heute das fünftägige Turnier in Bisingen-Hohenzollern zu Ende. Und das mit Pauken und Trompeten, im wahrsten Sinne des Wortes, denn bei der Siegerehrung hatte auch der Musikverein noch seinen großen Auftritt. 30 Teilnehmer waren es in dem Drei-Sterne-Springen, das einige Klippen bot. Unter anderem bereits Sprung eins direkt an den Zuschauern, aber auch einige schwierige Linien. Direkt zu Beginn gelang Stefanie Paul aus Bayern eine tadellose Runde, sie sollte insgesamt eine von vier bleiben. Auch Alessandra Reich, Ricardo Benzinho Karle Costa und Selina Höger gelang dies. Die acht besten Reiter traten erneut in der Siegerrunde an und dort gelang nur dem Portugiesen von der Dettinger Alb die Doppelnull. Er hatte seinen neunjährigen KWPN-Wallach Kirocco v. Zirocco Blue gesattelt. Seit sechs Jahren steht der Braune in seinem Stall, er hat ihn selbst eingeritten, ausgebildet und gefördert. „Das war sein erstes Hallenturnier seit Donaueschingen, und dort auf dem großen Platz konnten wir richtig nach vorne galoppieren“, sagte der stolze Sieger. „Hier ist das ganz anders, alles ist viel enger, aber er hat das toll gemacht. Wir haben in unserer gemeinsamen Zeit viel Vertrauen aufgebaut, das ist das Wichtigste.“

Stefanie Paul gelang mit 32,19 Sekunden die schnellste Runde im Sattel ihres elfjährigen Cheeky Charly Z, doch eine Stange fiel in der Siegerrunde. Damit Platz zwei. „Er ist ein tolles Pferd und hat schon viele Erfolge erreicht“, freute sich die Ausbilderin. Nur eines mag Cheeky Charly überhaupt nicht: Siegerehrungen. „Ich bin noch nie mit ihm in eine Siegerehrung reingeritten.“ Rang drei ging ebenfalls nach Bayern: An Selina Höger mit dem KWPN-Wallach Flintstone. Auch bei ihr fiel eine Stange in der Siegerrunde.

Derbysieger Marvin Jüngel hatte seine Siegerstute aus Hamburg gesattelt. Der 22-Jährige brachte einen Abwurf mit in die Siegerrunde, dort blieb aber alles liegen. Platz vier für das Powerpaar. „Es ist ein tolles Turnier“, lobte er die Bedingungen. Immerhin acht Stunden Anfahrt hatte er dafür auf sich genommen. Seine Stute ist erst wenige Turniere gegangen seit ihrem Erfolg auf dem Derbyplatz in Klein Flottbek. Nun möchte ihr Reiter sie weiter bei Laune halten über den Winter, ab und zu ein Turnier bestreiten und dann für die erneute Teilnahme am Hamburger Derby trainieren. Ein drittes Mal möchte er dort noch reiten, vielleicht gelingt ihm das historische Triple, wer weiß.

Jüngste Reiterin im Bunde war Jessica Angst mit ihrem Continental. Mit der schnellsten Vierfehler-Runde qualifizierte auch sie sich für die Siegerrunde. Fehlerfrei bleiben und auf Sicherheit reiten war der Plan. Der ging auf, wobei sie dann doch eher auf Angriff ritt. Und das in stilistisch perfekter Manier. „Die letzte Distanz auf den Steilsprung bin ich allerdings nicht zu sehr nach vorne geritten, da habe ich sonst gerne einen Fehler“, meinte sie grinsend.

Insgesamt war das Turnier ein voller Erfolg: Fünf Tage volles Haus, rund 15000 Zuschauer, gute gefüllte Starterfelder. Am Freitag und Samstag musste sogar der Ticketverkauf wegen drohender Überfüllung gestoppt werden. Zum 26. Mal fand der Turnierklassiker statt, sicher ist, es sollen noch viele weitere Wiederholungen folgen.

Maria Jürgens (Redaktionsleitung)

Nach dem Volontariat bei der Tageszeitung zum Pferde-Journalismus gekommen. Am liebsten im Springsattel und auf den Geländeplätzen unterwegs. Die vielseitige Ausbildung liegt ihr sehr am Herzen. Unser Ass für alle Fragen rund um Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit.

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