Bisingen-Hohenzollern: Sophia Riedlinger macht mit Zwei-Sterne-Sieg ihr Goldenes perfekt
Da hat sich das frühe Aufstehen mehr als gelohnt: Mit einem Zwei-Sterne-Zeitspringen über 1,45 Meter in der großen Tour begann am Sonntagmorgen der letzte Turniertag in Bisingen-Hohenzollern. 15 Teilnehmer standen auf der Starterliste, darunter einige, die für schnelle Ritte bekannt und gefürchtet sind. Doch eine Amazone ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken: Sophia Riedlinger hatte ihre Diamant de Semilly-Tochter Chelsea Girl gesattelt. Das Paar hat bereits zahlreiche Erfolge in der schweren Klasse, aber der Zwei-Sterne-Sieg hat bisher noch gefehlt. In Bisingen klappte es: Mit 48,94 Sekunden schnappten sie sich den Sieg, fast drei Sekunden schneller als der zweitplatzierte Jörg Oppermann, der 51,64 Sekunden im Sattel des elfjährigen Olymp brauchte. Damit hat Sophia Riedlinger nun auch die erforderlichen Erfolge für ihr Goldenes Reitabzeichen komplett. Wenn das nicht doppelter Grund zum Feiern ist. Mario Walter und seine Cora de la Rosa wurden Dritte vor Sophie Hinners mit Munin und Sönke Aldinger mit Crockett WZ.
Hendrik Mader siegt bei den Amateuren
Im Anschluss stand ein S-Springen mit Stechen für die Amateure an. 33 Teilnehmer stellten sich dem Kurs von Parcourschefin Christa Jung und ihrem Team, sieben davon schafften es ins Stechen. Den Sieg nahm schließlich Hendrik Mader mit nach Hause. Er hatte den achtjährigen Holsteiner Cranach gesattelt. Wiebke Bera aus Schopfheim platzierte sich auf Rang zwei mit ihrem Cayo, Lisa Oppermann wurde Dritte. Ebenfalls fehlerfrei im Stechen blieben Johannes Erath aus Sauldorf, er wurde mit Leon Vierter, und Victoria Hoffmeister, sie sprang mit Dylan auf Rang fünf.
Stilistisch top und schnell dazu
Am Nachmittag ging es für die Youngster ins Finale. Eine Zwei-Phasen-Springprüfung über 1,40 Meter, anspruchsvoll aber fair gebaut. Doch in der Bisinger Reithalle kommen die Sprünge schnell, neben der dreifachen Kombination war die zweifache bei einigen Reitern das Zünglein an der Waage. Am schnellsten, fehlerfrei und dazu stilistisch einwandfrei meisterten Britt Roth und der siebenjährige Holsteiner Jeffrey den Parcours, damit gehörte dem Paar der Sieg. Alessandra Reich hatte die achtjährige Zangersheide-Stute Copyright Cicero gesattelt, Platz zwei für das Paar. Auch Rang drei ging nach Bayern an Stefanie Paul mit ihrem Nachwuchspferd Chaccero. Sophie Hinners stellte eine Tochter von United Touch vor: Uppsala JPS. Mit der Westfälin wurde sie Vierte. Hinter dem Damen-Quartett reihte sich Hansi Dreher mit dem siebenjährigen Harley de la Cense ein.
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