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von Mona-Sophie Wieland am Montag, 30.09.2024 um 10:00

Horst-Gebers-Ponytour: Luisa Sophie Roth und Mary-Ann Hollenbach behaupten sich

Luisa Sophie Roth zeigte sich im Finale der Horst-Gebers-Ponytour stark.  /  © Maike Klüter

Im Rahmen der Deutschen Amateur-Meisterschaften fand auf dem weitläufigen Gelände des Westfälischen Pferdezentrums in Münster-Handorf das Finale der Horst-Gebers-Ponytour statt. Seit 2022 gibt es die Horst-Gebers-Pony-Tour für Talente bis 15 Jahren, 2023 wurde die Tour um ein Angebot für U16-Talente ergänzt. Zur Small-Tour für U15-Ponyreiterinnen und -reiter auf A-Niveau kam die Large-Tour auf L-Niveau hinzu. Im Fokus der beiden Ponytouren steht die Förderung von Nachwuchsreitern im Ponysport und die Heranführung an den Leistungssport. Dabei werden für die jungen Talente automatisch attraktive Saisonziele geschaffen, denn über jeweils sechs bis acht bundesweit ausgeschriebene Qualifikationen führt der Weg zu den Finals. Schon in der Einlaufprüfung am Samstag, einem A**-Springen, hatte Joelle Sprehe mit ihrer flinken Donna den Ton angegeben. Genau das gleiche Bild zeigte sich dann am Finaltag, ja die kleine Sprehe tat es ihrer Mutter Jörne Sprehe gleich und agierte unter dem Motto „gut kalkuliertes Risiko bei bestem Still und hoher Schnelligkeit“! Die gewisse Schnelligkeit war auch nötig. Denn es zeigte sich ein dichtgedrängtes und stark besetztes Starterfeld. Joelle Sprehe und ihre Donna lieferten im Umlauf eine Traum-Nullrunde und zogen damit ins Stechen ein. Dort angekommen wurde es spannend: Es ging um den heißbegehrten Finalsieg, klar, dass alle Ponykids ordentlich aufs Gas drückten. Joelle Sprehe fand genau das passende Risiko und schnurrte sich mit engen Wendungen und gutem Grundtempo fehlerfrei durch den Parcours. Am Ende blieb die Uhr bei 35,74 Sekunden stehen, was mit gutem Abstand zur Zweitplatzierten Pia Sophie Meyer mit Carlton Hill (36,76 Sekunden) bedeutete. Was für ein bärenstarker Erfolg für die Reiterin vom RC Horsepark Fürth. In Mitten dessen hielten auch Luisa Sophie Roth und Mary-Ann Hollenbach bärenstark mit. Beide Mädels zeigten im Umlauf Traum-Nullrunden, wobei Mary-Ann Hollenbach mit Orchid’s Cleopatra die schnellste Nullrunde bei bestem Stil zeigte. Im Stechen angekommen, wussten Hollenbach und Roth erneut zu überzeugen und blieben abwurffrei. Letztere beendete mit ihrem treuen Black Jack den Stechparcours in einer schnelleren Zeit als Hollenbach und freute sich mit 36,90 Sekunden über Rang vier. Mary-Ann Hollenbach reihte sich mit einer Zeit von 41,38 Sekunden auf Rang sechs ein. Und direkt dahinter folgte Luisa Sophie Roth erneut. Im Sattel von Baileys kassierte sie im Stechen zwar einen Abwurf. Doch die Zeit von 37,11 Sekunden stellte sich als die schnellste Vierfehlerrunde raus, was mit Rang sieben belohnt wurde. Hut ab, vor diesen starken baden-württembergischen Ponymädels!

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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