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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 27.09.2024 um 21:15

Die Deutschen Amateur-Meisterschaften haben begonnen

Marc Poppel überzeugte am ersten Tag der Deutschen Amateur-Meisterschaften in Münster.  /  © Maike Klüter

Die Deutschen Amateur-Meisterschaften hatten heute im wahrsten Sinne des Wortes einen stürmischen Auftakt. Doch Wind und Wetter konnten die Baden-Württemberger gleich zu Beginn des Meisterschaftswochenende in Münster-Handorf nicht aufhalten und so durften schon schöne Erfolge, gar Finaltickets gefeiert werden.

Allen voran sicherte sich Marc Poppel einen Sieg und eine gute Platzierung. Der Sieg gelang ihm in einer Rahmenprüfung, einem M*-Springen. Hier setzte er sich mit Dalton und einer tadellosen, flinken Nullrunde (62,98 Sekunden) an die Spitze vor Klaus-Dieter Türke mit Fulmar Feather Duster (63,90 Sekunden). Mit diesem Erfolgsgefühl ging er in die erste Wertungsprüfung der Deutschen Amateur-Meisterschaft. Hierzu ein kleiner Fakt am Rand: An diesem Wochenende werden sowohl auf S-Niveau (Deutsche Amateur-Meisterschaften) als auch auf M-Niveau (Deutsches Amateur-Championat) im Springparcours und im Dressurviereck Medaillen vergeben. Doch kommen wir zum ersten S-Springen. Hier ging der Sieg nach Westfalen, genauer gesagt an Freda Johannsmann mit Little Lord (74,63 Sekunden) vor Armin Scherrmann mit Cirabelle (75,05 Sekunden) und Sophie-Luise Löhden mit Deesse D’Iso (75,10 Sekunden). Marc Poppel kassierte mit seinem routinierten James Jumper einen ärgerlichen Abwurf, lieferte aber wiederum eine schnelle Zeit von 82,51 Sekunden. So beendete er das Springen auf Rang zwölf, was ihm in der Meisterschaftswertung eine gute Ausgangsposition verpasst. Auch Dominik Klingele mit K+P Coupe Dora und Kim Carolin Müller mit Darco For Fun durften sich mit Platz 17 und 18 über eine Platzierung freuen. Sie beide kassierten jeweils einen Abwurf. Apropos Platzierung: Auch im Deutschen Amateur-Championat fanden sich in der ersten Wertungsprüfung zwei Baden-Württemberger in der Platzierung. Alexandra Geist lieferte mit Dialon eine tolle Nullrunde und rangierte mit einer Zeit von 66,33 Sekunden auf Rang acht. Auf Rang zehn folgte Dr. Christina Dudlik mit Atlantis, die den Parcours ebenfalls fehlerfrei beendete (67,17 Sekunden).

Dr. Christina Dudlik gelingt an diesem Wochenende eine echte Meisterleistung, die zuvor wohl kaum einem anderen Amateurreiter gelungen ist. Sie hat sich sowohl im Springen als auch in der Dressur für das Deutsche Amateur-Championat qualifiziert. Auch im Dressurviereck sicherte sie sich in der heutigen M-Dressur mit Quellenfürst eine Platzierung und freute sich mit einer technisch sicheren Runde und 68,33 Prozent über einen starken fünften Platz. Damit befindet sie sich in Reichweite zu den Medaillen und sicherte sich auf direktem Wege einen Platz im Finale. Das ist auch Nadia Lachemann mit ihrem selbstausgebildeten Lissardo (67,1 Prozent) gelungen. Sie sahnte heute mit Rang neun ebenso eine Platzierung ab. Die baden-württembergischen Amateur-Dressurreiter auf S-Niveau besaßen heute nicht das letzte Quäntchen Glück. So wurde Corinna Peter mit ihrem treuen Royal Universe beste Baden-Württembergerin und beendete die erste S-Dressur mit 67,7 Prozent auf Platz 13. Damit erhielt sie zwar noch eine Schleife, verpasste aber den direkten Einzug ins Finale um Haaresbreite. Denn die besten zwölf Paare ziehen direkt ins Finale ein. Über das kleine Finale erhalten die besten Drei noch ein „verspätetes“ Finalticket. Diese Chance haben auch Jana Schlotter mit Just Magic (67,1 Prozent), Nadja Bühler mit Don Alfredo (66,6 Prozent) und Patricia Borst mit Quirina (66,2 Prozent). Der Sieg ging hier an Ann-Kathrin Klöker mit Fairmont (70,8 Prozent) vor Franziska Niermann mit For Friendship (68,8 Prozent) und Sophie Holkenbrink mit Franz Joseph Junior (68,8 Prozent).

Christina Dudlik gelingt bei den Deutschen Amateur-Meisterschaften eine ganz besondere Meisterleistung.  /  © Denise Buerstätte

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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