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von Mona-Sophie Wieland am Sonntag, 15.09.2024 um 18:01

Donaueschingen: Finalsieg für Semmieke Rothenberger im Piaff-Förderpreis

Semmieke Rothenberger siegt mit Farrington im Finale Piaff-Förderpreis.  /  © Lafrentz

Semmieke Rothenberger und ihr ganggewaltiger Farrington waren als Favoriten zum Finale des Piaff-Förderpreises beim CHI Donaueschingen gereist. Doch Favorit hin oder her, man muss dabei erst einmal die Nerven behalten und „abliefern“, was auch Semmieke Rothenberger bestätigte: „Ich weiß, dass Farri alle Möglichkeiten hat und grundsätzlich alle Lektionen gut klappen, aber ich habe mit Farri noch nie einen Grand Prix geritten. Dementsprechend wusste ich, dass es heute in der Atmosphäre vielleicht schwierig werden kann.“ Sie fügt hinzu: „Jetzt nach der Prüfung bin ich natürlich sehr stolz auf ihn“. Und das konnte sie auch sein. Semmieke Rothenberger siegte im heutigen Finale des Piaff-Förderpreises, wobei die Familie Rothenberger mit dem Piaff-Förderpreis fast schon eine „eigene“ Geschichte geschrieben hat. 2021 hatte Semmieke das Finale schon einmal gewonnen, damals im Sattel von Flanell. Sechs Jahre zuvor hatte ihre Schwester Sanneke mit Wolke Sieben das Finale dominiert. Und wie sagt man so schön, aller guten Dinge sind drei. Ja, das ist nun der Fall: 2024 nun Sieg Nummer drei für die Rothenberger-Familie.

In der heutigen Prüfung punktete der Fuchswallach besonders in der Piaff Passage Tour. Enorm viel Abdruck und Gleichmaß prägten die Piaffen und Passagen. Weitere Highlights bildeten unter anderem die top zentrierten Galopppirouetten. Demgegenüber standen teure Fehler in den Einerwechseln. Alles in allem durfte sich Semmieke Rothenberger mit 72,5 Prozent über einen überlegenen Finalsieg freuen. Der gebürtige Baden-Württemberger Moritz Treffinger war dem Siegerpaar mit seinem Rapphengst Cadeau Noir am dichtesten den Fersen. Die beiden zeigten Runde ohne große technische Patzer und punkteten vor allem in den sicher nach vorne gesprungenen Serienwechsel, den Galopppirouetten mit hoher Lastaufnahme und den gut ausgehaltenen Passagen. Der Hengst zeigte sich zu Beginn der Prüfung wahrlich hoch motiviert, wodurch sich die Einleitung in die erste Trabtraversale als nicht ganz optimal präsentierte. Mit 70,1 Prozent reihte sich der Bereiter vom Gestüt Bonhomme auf Rang zwei ein. %). „Der Junge hat unheimliches Reit-Talent und Tempogefühl“, erklärte U25-Bundestrainer Sebastian Heinze, der in Donaueschingen ebenso vor Ort war wie das Bundestrainer-Duo Monica Theodorescu und Jonny Hilberath. „Auch heute hat Moritz das wieder super gemacht.“
Auf Rang drei folgte Franziska Haase mit De Nino (68,9 Prozent) vor Elisabeth von Wulffen mit Triple A (67,7 Prozent) und Sophia Ritzinger mit Immerdale (67,5 Prozent).

Fazit zur Donaueschinger Premiere

„Ich kenne den Piaff-Förderpreis schon als Reiter, ich konnte ihn 2006 und 2007 mit Renoir-Unicef gewinnen“, erinnert sich Turnierchef Rath. „Dass wir nun Gastgeber für das Finale in Donaueschingen sein durften, freut mich unheimlich. Es war unser Ziel, das Finale zur besten Zeit am Sonntag auszurichten und heute hatten wir auch das Glück, dass die Sonne schien. So waren die Zuschauerränge voll und das macht natürlich uns, aber vor allen Dingen auch allen Reitern Spaß.“ Abschließend verkündete Dr. Evi Eisenhardt, die zum Richterkollegium gehörte und zugleich Vorstandsmitglied der Liselott-Schindling-Stiftung ist: „Ich finde, es war eine sehr gelungene Premiere mit dem Piaff-Förderpreis-Finale hier in Donaueschingen. Wir hatten super Sport. Ich bin rundum zufrieden und werde versuchen, das Finale im kommenden Jahr wieder hier auszutragen.“

Kürsieg geht nach Luxemburg

Fie Christine Skarsoe siegte in der Grand Prix Kür von Donaueschingen.  /  © Lafrentz

Den Abschluss fand auf dem Dressurplatz die Grand Prix Kür der CDI4*-Tour. Diese Tour zeigte sich im Vergleich zur Special-Tour etwas schlechter besetzt. Dennoch begeisterte die Kür vor vollen Zuschauerrängen, wobei vor allem Fie Christine Skarsoe aus dem Strahlen nicht mehr heraus kam. Im ihres imposanten Lusitanohengstes Imperador Dos Cedros sicherte sie sich den Sieg (75,1 Prozent). Dabei lagen die Highlights vor allem in der Piaff-Passage-Tour und den Galopppirouetten. Auf den weiteren Plätzen folgten Liesbeth Geven mit Iago (73,4 Prozent), Andrea Timpe mit Don Carismo FRH (72,6 Prozent) und Ann-Kathrin Lindner mit FBW Lord of Dance (71,2 Prozent).

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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