Donaueschingen: Finalticket für Maddox Mart und Lena Haßmann
Endlich wieder Nürnberger Burg-Pokal beim CHI Donaueschingen – Die Erfolgsserie verbindet eine langjährige Geschichte mit dem Turnier im Schlosspark von Donaueschingen und so ließ es sich auch Andreas Politycki, Mitglied im Vorstand der Nürnberger Versicherung, heute nicht nehmen das besondere Donaueschinger Flair selbst zu genießen. „Mir wurde von Donaueschingen nur das Allerbeste berichtet. Ich selbst bin heute das erste Mal hier und es gefällt mir sehr gut. Ich finde es auch beeindruckend, dass hier drei verschiedene Disziplinen ausgetragen werden, was natürlich viele Zuschauer anzieht. Selbst bei diesem Wetter sind die Menschen da. Das freut uns natürlich, wobei wir uns in diesem Zuge auch über viele Zuschauer beim Nürnberger Burg-Pokal freuen“, erläutert Andreas Politycki. Gleichzeitig blickte er schon heute in die Zukunft und so darf man schon jetzt vor dem großen Finale durchatmen. Denn im nächsten Jahr setzt sich der Nürnberger Burg-Pokal erneut fort. „Wir machen nächstes Jahr natürlich den Burg-Pokal weiter. Das ist dann der 34. Nürnberger Burg-Pokal. Wir haben mittlerweile 20 Bewerbungen für Austragungsorte, aber die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 16. Oktober“, beschreibt Andreas Politycki.
Ein besonderes Finalticket
Apropos großes Finale: Ja, das große Finale, welches im Rahmen des großen Frankfurter Festhallen Reitturnier Mitte Dezember stattfindet, befindet sich fast schon in Reichweite, gar biegt der Nürnberger Burg-Pokal auf die Zielgerade ein. Das vorletzte Finalticket schnappte sich heute Lena Haßmann mit Maddox Mart. Die beiden hatten schon die Finalqualifikation angeführt. Der erst siebenjährige Wallach brillierte heute erneut mit einer schon sehr sicheren Runde und punktete vor allem mit viel Schwung und Gleichmaß in der Trabtour, im Schritt mit Fleiß und Taktsicherheit und im Galopp mit energisch nach vorne gesprungenen Serienwechseln. Die Galopppirouetten überzeugten mit hoher Lastaufnahme, hätten aber über einen noch besseren Durchsprung verfügen können. In Summe schmückten starke 73,6 Prozent die Anzeigetafel, womit Lena Haßmann nun schon das zweite Finalticket in der Tasche hat. Maddox Mart, der im Besitz des Gestüts Schafhof steht, wird nach Frankfurt von Stallkollegin Chere Celine OLD begleitet. „Er hat das mit so einer großen Souveränität gemeistert. Das macht mich mit seinen sieben Jahren wirklich etwas sprachlos. Er ist noch gar nicht lange bei mir“, erläuterte Lena Haßmann und fügte hinzu: „Ich bin sprachlos über meine Pferde. Nicht nur Maddox darf nach Frankfurt, sondern Celine ebenso“. Eine wahrlich bärenstarke Leistung von Lena Haßmann. Auch heute fand sich Borja Carrascosa mit Franky Di Fonteabeti auf Rang zwei. Auch dieses Paar freute sich über ein starkes Ergebnis von 72,2 Prozent. Aus bayerischer Sicht gab es auf den Plätzen drei, vier und sechs Grund zum Jubeln. Victoria Nielsen gelang nach ihrer Babypause im Sattel ihrer sympathischen Prinzessin Paula ein starkes Turniercomeback. Auch heute reihte sie sich mit 71,1 Prozent auf Rang drei ein und Ramona Ritzel folgte ihr mit ihrem selbstgezogenen und selbstausgebildeten DSP Zampano auf Rang vier (70 Prozent). Helen Langenhanenberg rangierte mit Legend of Toto Evo (69,7 Prozent) vor Yara Reichert mit ihrer bewegungsstarken Force Majeure (67,9 Prozent) auf Rang fünf. Nun gibt es beim Dressurturnier in Darmstadt-Kranichstein Mitte Oktober noch einmal die Chance ein Finalticket zu sichern.
Der Nürnberger Burg-Pokal ist in Donaueschingen noch nicht vorbei. Denn morgen heißt es für die baden-württembergischen Dressurjunioren Daumen drücken oder gar live vor Ort anzufeuern. Um 9 Uhr findet in der besonderen Dressurarena von Donaueschingen das große Finale des Nürnberger Burg-Pokals der Dressurjunioren statt!
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