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von Maria Jürgens am Freitag, 13.09.2024 um 17:41

Donaueschingen: Tim Hoster gewinnt 1. Qualifikation zum Großen Preis

Tim Hoster und Claus siegen in der Qualifikation zum Großen Preis.  /  © Roger Müller

Für Tim Hoster ist Freitag der 13. definitv ein Glückstag. Mit seinem Holsteiner Claus siegte der Reiter aus Burladingen auf der Schwäbischen Alb in der ersten Qualifikation zum Großen Preis von Donaueschingen."Claus sprang heute im Umlauf bereits hervorragend. Im Stechen wollte ich heute kontrolliert, aber dennoch offensiv reiten. Ehrlicherweise hatte ich nicht alles  riskiert, aber so ist noch etwas im Tank für Sonntag."

55 Teilnehmer standen auf der Starterliste, schon zu Beginn gab es einige fehlerfreie Ritte, darunter auch Hoster, der als Zehnter gestartet war. Doch die Befürchtung, dass der Parcours zu leicht war, bestätigte sich nicht. Am Ende qualifizierten sich zwölf Reiter für das Stechen, fünf davon zogen ihren Start allerdings zurück. Einige Regen- und auch Hagelschauer hatten dafür gesorgt, dass der Boden an manchen Stellen etwas tiefer wurde. Doch das Schafhof-Team tut sein Mögliches, um gute Bedingungen zu schaffen, hat zahlreiche Helfer im Parcours, um die Absprung- und Landestellen auszubessern. Hoster gelang im Stechen eine tadellose Runde, nicht mit letztem Risiko aber dennoch schnell. Nach 48,37 Sekunden stoppte die Uhr, das konnte keiner unterbieten. „Claus ist schon ein kleiner Schelm“, meinte Hoster über seinen Sportpartner. „Er kann schon mal ein bisschen Rodeo auf dem Abreiteplatz machen, gerade wenn das Wetter so frisch ist. Er mag große Rasenplätze. Die gibt es leider relativ selten, aber der hier in Donaueschingen passt perfekt für ihn.“

2001 war Tim Hoster das erste Mal beim CHI am Start, damals war Donaueschingen Finalort einer Nachwuchsserie, der ursprünglich aus dem Rheinland stammende Hoster war in seinem letzten Jahr als Junger Reiter dabei und gewann das Finale. „Mein Vater hat damals noch gesagt: ‚Was willst Du mit einem Pferd von Neuss nach Donaueschingen fahren, das lohnt sich doch gar nicht?‘ Und ich habe gesagt: ‚Vater, ich komm mit dem Auto nach Hause‘. Im Finale gab es ein Auto zu gewinnen. Und das hat geklappt.“

Der 43-Jährige ist froh, dass das Turnier weiterhin existiert und nun in neuen Händen ist. „Egal mit wem man spricht, alle sind froh, dass das Turnier wieder stattfindet. Und jeder ist der Familie Rath-Linsenhoff dankbar, dass sie das in die Hand genommen hat. Dieses Turnier hat Tradition und war immer fest im Kalender eingetragen.“ Gerade als Baden-Württemberger sei der Anreiz riesig. „Als Baden-Württemberger wird man im Parcours gefeiert, da ist das Publikum in Donaueschingen sehr treu. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich dabei sein darf und hoffe, dass am Sonntag auch noch das Quentchen Glück bei mir im Sattel sitzt.“ Sein Ziel: "Das Ziel für den Großen Preis am Sonntag ist natürlich der Einzug ins Stechen, dort können die Karten jedoch wieder völlig neu gemischt werden.“ 


Zweiter in der Qualifikation wurde der Niederländer Hendrik-Jan Schuttert, der ebenfalls fehlerfrei im Stechen blieb. Michael Jung wurde im Sattel seines fischerDuopower Fünfter, bei ihm fiel im Stechen eine Stange. Richard Vogel und der baden-württembergische Cassito-Nachkomme Churchill waren im Stechen gut unterwegs, doch am Aussprung der zweifachen Kombination, einem Oxer, kam der Schimmel ins Straucheln, was in einem Sturz der Beiden endete. Zum Glück ist Reiter und Pferd nichts passiert. Damit kamen sie auf Rang sieben gemeinsam mit den fünf Reitern, die vor dem Stechen zurückgezogen hatten. Darunter auch Pia-Luise Baur, die mit dem zwölfjährigen Belgier Merino van de Achterhoek eine harmonische und rhythmische Runde gezeigt hatte.

Maria Jürgens (Redaktionsleitung)

Nach dem Volontariat bei der Tageszeitung zum Pferde-Journalismus gekommen. Am liebsten im Springsattel und auf den Geländeplätzen unterwegs. Die vielseitige Ausbildung liegt ihr sehr am Herzen. Unser Ass für alle Fragen rund um Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit.

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