Michele Schulmerig mit einer „coolen Socke“ und einem „Liebling“ zu Finalplatzierungen
Die diesjährigen HKM Bundeschampionate waren irgendwie die Championatstage von Michele Schulmerig. Neben Goldschatz, der zum Bundeschampion avancierte, führte sie E’Panthera bei Reitpferden und mit Cornelius sowie En Vogue noch zwei weitere Ponys ins Finale. Welch eine Bilanz! Dort angekommen konnte Landeschampion Cornelius (v. Crown Notting Hill – Haacon, Solveig Scherer) im Finale der vierjährigen Hengste erneut glänzen. „Für mich war es auch das erste Mal mit einem Hengst in Warendorf. Ich bin eigentlich eher ein Stuten und Wallache Typ“, erläutert Michele Schulmerig, die Cornelius seit März diesen Jahres reitet. Doch zwischen den beiden hat es gleich gefunkt oder wie die erfolgreiche Ponyausbilderin beschreibt „Er ist einfach eine coole Socke. Mit ihm ist alles unkompliziert. Mich hat es schon in der Finalqualifikation so gefreut, dass er so toll bei mir war. Das finde ich als Hengst keine Selbstverständlichkeit“. Sein absolutes Steckenpferd ist der Galopp, wofür die Richter im Finale eine 8,5 vergabe. Auch in der Rittigkeit stand eine 8,5. Der Trab (8,0), Schritt (7,5) und das Exterieur (8,0) komplettierten die Endnote von 8,1. Schlussendlich schnappte sich auch Cornelius eine starke Top5-Platzierung und reihte sich auf Rang fünf ein. Bundeschampion wurde Crosby unter dem Sattel von Wenke Kraus (9,0).
Doch dem war nicht genug: Denn bei den vierjährigen Stuten und Wallachen sattelte sie ihren absoluten Liebling, die Ponystute DSP En Vogue (Cosmopolitan D NRW – Dimension AT NRW, ZG Becker). „Wir kennen uns schon ewig. Wenn sie mit dem einen Ohr wackelt, weiß ich genau, was zu tun ist. Sie ist dennoch eine echte Stute, also einfach etwas spezieller“, beschreibt Michele Schulmerig. Schon im vergangenen Jahr überzeugte die Ponystute beim Bundeschampionat. Danach ging es für sie noch einmal auf die Wiese und im März ging es wieder mit dem Reiten los. Auch in diesem Jahr schafften es die beiden erneut ins Finale. Was für eine tolle Leistung. Dort angekommen erwischten die beiden nicht ihren besten Tag und landeten mit einer Endnote von 7,6 auf Rang acht.
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